Mackie Musical Instrument 1604 VLZ User Manual

1604-VLZ  
MIC/LINE MIXER  
BEDIENUNGSANLEITUNG  
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LESEN SIE DIESE SEITE!!!  
Wir verstehen, daß Sie es nicht erwarten kön-  
nen, Ihren neuen 1604-VLZ Pro auszuprobieren  
- oder Sie gehören zu jenen Menschen, die nie-  
mals Bedienungsanleitungen lesen. In jedem  
Fall sollten Sie JETZT diese Seite lesen; Sie wer-  
den es nicht bereuen!  
Andere Weisheiten  
Für bestmögliche Wiedergabe sollten die Ka-  
nal- und MAIN L-R MIX FADER etwa auf der  
“U”-Position stehen (Unity Gain).  
Die MAIN MIX- und CONTROL ROOM/  
PHONES-Regler sollten beim Anschluß von  
Signalquellen an den 1604-VLZ Pro immer zu-  
gedreht sein. Bei der Inbetriebnahme Ihrer An-  
lage sollten Sie die Endstufen zuletzt anschal-  
ten, beim Ausschalten hingegen zuerst.  
Heben Sie bitte den Transportkarton auf.Viel-  
leicht brauchen Sie ihn eines Tages!  
EINSTELLUNGSANLEITUNG  
Um den Headroom und die bestmögliche  
Klangqualität des 1604-VLZ Pro auszunut-  
zen, sollte man dieses Mischpult NICHT WIE  
GEWOHNT justieren: nämlich alles aufdre-  
hen bis es zerrt und dann zurückregeln. Bit-  
te gehen Sie wie folgt vor:  
Zum Einstellen der optimalen Pegel müssen  
Sie noch nicht einmal hören was Sie tun.  
Wenn Sie es trotzdem möchten: Schließen  
Sie einen Kopfhörer an der PHONES-Buchse  
an, und drehen Sie den C-R PHONES-Regler  
ein Viertel auf.  
DER SOFORTMIX  
Und so können Sie sofort losle-  
gen, vorausgesetzt, Sie verfügen  
über ein Mikrofon und ein  
Keyboard:  
1. Schließen Sie das Mikrofon an den MIC IN  
des ersten Kanalzuges an.  
Die folgenden Schritte müssen pro Kanal  
vorgenommen werden:  
2. Schalten Sie den 1604-VLZ Pro an.  
3. Justieren Sie die Regler gemäß der Ein-  
stellungsanleitung  
4. Verbinden Sie die MAIN OUT Anschlüsse  
mit Ihrem Verstärker.  
.
1. Drehen Sie die TRIM, GAIN- und AUX  
SEND-Regler ganz zu.  
2. Versichern Sie sich, daß die 1-2, 3-4  
und L-R-Assignment-Schalter nicht ge-  
drückt sind.  
3. Stellen Sie den EQ-Regler in die Mittel-  
position  
4. Schließen Sie die Signalquelle am Ein-  
gang an.  
5. Drücken Sie den SOLO-Schalter.  
6. Drücken Sie den MODE-Schalter in der  
Ausgangs-Sektion - die LEVEL SET LED  
leuchtet jetzt.  
5. Verbinden Sie die Lautsprecher mit dem  
Verstärker und schalten sie diesen an.  
6. Stellen Sie den FADER des ersten Kanals  
auf die “U”-Markierung.  
7. Drücken Sie den L-R-Schalter des ersten  
Kanals.  
8. Ziehen Sie den MAIN MIX FADER ein Vier-  
tel auf.  
9. Singen Sie!  
10. Schließen Sie Ihr Keyboard an die Kanäle 3  
und 4 an.  
7. Schicken Sie ein Signal in den gewähl-  
ten Eingang.  
8. Justieren Sie den TRIM-Regler des Ka-  
nalzuges so, daß die LED-Ketten ca.  
“0” dB anzeigen.  
11. Drehen Sie das PAN-Poti des dritten Kanal-  
zuges nach links und das des vierten nach  
rechts.  
12. Ziehen Sie die FADER bis zur “U “-Markie-  
rung auf.  
9. Stellen Sie bei Bedarf den EQ ein, und  
wiederholen Sie dann den vorherigen  
Schritt.  
10. Deaktivieren Sie den SOLO-Schalter des  
Kanalzuges.  
13. Drücken Sie den L-R-Schalter 1 dieser Ka-  
näle.  
14. Spielen und singen Sie! Das ist Ihr erster  
Mix!  
11. Wiederholen Sie diese Schritte in den  
Kanalzügen 1-16.  
Bitte tragen Sie hier die Seriennummer Ihres  
Gerätes ein:  
Part No. 820-060-00 V 2.0 7/96  
©1996 Mackie Designs, Alle Rechte vorbehalten.  
3
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EINFÜHRUNG  
Wir danken Ihnen! Es gibt eine Menge Misch-  
pult-Hersteller und noch mehr Modelle auf  
dem Markt, aber Sie haben sich für ein Mackie-  
Produkt aus Woodinville/USA entschieden.  
eine Abbildung unklar erscheint, schauen Sie  
auf die Nummer und lesen im entsprechenden  
Abschnitt nach.  
Darüber hinaus finden Sie an vielen Stellen  
Nummern von Merkmalen wie diese . Diese  
Zahlen führen zu wichtigen Informationen.  
WIE SIE DIESE  
BEDIENUNGSANLEITUNG BENUTZEN  
Da viele von Ihnen den 1604-VLZ Pro sicherlich  
sofort anschließen möchten, finden Sie auf den  
ersten Seiten einige typische Anschlußdiagram-  
me. Sie zeigen gebräuchliche Anschlußmöglich-  
keiten für Aufnahme/Mix-,Video-, DJ- und Stereo-  
PA.-Situationen. Anschließend folgt eine detail-  
lierte „Tour“ durch Ihr Mischpult.  
Jedes Feature des 1604-VLZ Pro wird „geogra-  
fisch“ erklärt, also nach der Position des jewei-  
ligen Elementes. Die Erklärungen sind in drei  
Kapitel unterteilt, weil Ihr Mischpult über drei  
Sektionen verfügt:  
Die grafischen Symbole weisen  
auf Merkmale hin, die für das  
1604-VLZ Pro besonders wich-  
tig sind.  
Dieses Symbol verweist Sie auf  
detaillierte Informationen und  
praktische Tips.  
DIE ANSCHLUSS-SEKTION  
Im hinteren Teil dieser Anleitung finden Sie au-  
ßerdem Erklärungen zu den Begriffen XLR-An-  
schluß, symmetrischer und unsymmetrischer  
Anschluß sowie Hybridanschluß. Dieser Ab-  
schnitt erklärt die Anschlüsse noch detaillierter  
als die Diagramme.  
1. PATCHBAY: Das Patchbay auf der Ober-und  
Rückseite.  
2. KANALZUG: Die 16 Kanalzüge auf der lin-  
ken Seite.  
3. AUSGANGSSEKTION: Die Ausgangssektion  
auf der rechten Seite.  
DIVERSE MYSTERIEN  
Sobald ein spezifisches Feature des 1604-VLZ  
Pro erwähnt wird, ist dies in einer fetteren  
Schrifttype gedruckt. Dadurch können Sie Refe-  
renz-Anmerkungen schneller auffinden.  
Zu guter Letzt finden Sie an dieser Stelle Auf-  
schluß über Themen wie symmetrische Verbin-  
dungen, Phantomspeisung, Erdung etc.  
In allen Kapiteln finden Sie Abbildungen, in de-  
nen die Merkmale numeriert sind. Wenn Ihnen  
PATCHBAY  
CHANNEL STRIPS  
OUTPUT  
SECTION  
4
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EINSTELLUNGSANLEITUNG .................... 3  
DER SOFORTMIX .................................... 3  
ANSCHLUSS-DIAGRAMME ..................... 6  
UMBAU ZUR RACKMONTAGE ................ 9  
SCHALTERSTELLUNGEN ......................... 9  
PATCHBAY BESCHREIBUNG.................. 10  
E-Z INTERFACE ..................................... 10  
MIC/LINE EINGÄNGE  
MUTE ................................................... 19  
PAN ...................................................... 19  
3-BAND-MID-SWEEP EQ ...................... 19  
LOW CUT.............................................. 20  
AUX ...................................................... 20  
PRE....................................................... 21  
AUX 5/6 SHIFT ...................................... 21  
BESCHREIBUNG  
IN JEDEM KANALZUG .......................... 10  
MIKROFON EINGÄNGE* ...................... 10  
PHANTOMSPEISUNG............................ 10  
LINE EINGÄNGE ................................... 11  
TRIM .................................................... 11  
INSERT.................................................. 11  
DIRECT OUT ......................................... 12  
SPLIT MONITORING ............................. 12  
AUX SEND AUSGÄNGE ......................... 12  
EFFEKTE: SERIELL ODER PARALLEL?..... 13  
AUX-RETURN EINGÄNGE ..................... 13  
SUB AUSGÄNGE ................................... 13  
CONTROL ROOM (L-R) AUSGÄNGE ...... 14  
PHONES AUSGANG .............................. 14  
TAPE OUT ............................................. 14  
TAPE IN ................................................ 14  
MAIN MIX INSERT ................................ 15  
MAIN MIX OUTPUTS ............................ 15  
MONO AUSGANG ................................ 15  
MONO LEVEL ....................................... 15  
NETZANSCHLUSS ................................. 15  
SICHERUNG.......................................... 15  
NETZSCHALTER .................................... 16  
POWER LED .......................................... 16  
PHANTOM SCHALTER ........................... 16  
PHANTOM LED ..................................... 16  
BNC LAMPENSOCKEL .......................... 16  
KANALZUG-BESCHREIBUNG ................ 17  
“UWIE UNITY GAIN........................... 17  
FADER .................................................. 17  
ASSIGN (1-2, 3-4, L-R) .......................... 17  
SOLO .................................................... 18  
RUDE SOLO LED ................................... 18  
OL / MUTE LED ..................................... 18  
DER AUSGANGSSEKTION ..................... 22  
MAIN MIX FADER................................. 22  
VLZ MIX ARCHITEKTUR ........................ 22  
SUB FADERS ......................................... 22  
ASSIGN TO MAIN MIX .......................... 22  
TAPE IN (LEVEL) ................................... 23  
TAPE TO MAIN MIX .............................. 23  
SOURCE................................................ 23  
C-R/PHONES......................................... 23  
MODE (IN PLACE AFL/PRE FADER) ....... 24  
LEVEL SET LED...................................... 24  
SOLO (LEVEL) ....................................... 24  
RUDE SOLO LIGHT................................ 24  
AUSSTEUERUNGSANZEIGEN................ 25  
AUX TALK ............................................. 25  
AUX SEND (MASTER) ........................... 25  
AUX SEND SOLO .................................. 26  
AUX RETURNS LEVEL ........................... 26  
EFX TO MONITOR ................................. 26  
MAIN/SUBS (AUX RET 3) ...................... 26  
1-2/3-4 (AUX RET) ................................ 26  
NUR C-R/PHNS (AUX RET 4) ................. 27  
RETURNS SOLO .................................... 27  
MODIFIKATIONEN ................................ 28  
SIGNALFLUSSDIAGRAMM.................... 30  
GAIN STRUKTUR DIAGRAMM .............. 31  
SPEZIFIKATIONEN ................................ 32  
SERVICE INFO....................................... 33  
A ANHANG: Anschlüsse........................ 34  
B ANHANG: Symmetrierte Verbin-  
dungen, Phantomspeisung, Erdung  
und andere Mysterien .......................... 38  
*VERBESSERUNGEN BEIM NEUEN 1604-VLZ-  
Pro  
5
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ANSCHLUSS-  
DIAGRAMME  
1604-VLZ 8-TRACK TRACKING  
6
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1604-VLZ STEREO P.A.  
7
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1604-VLZ VIDEO SETUP  
8
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UMBAU ZUR RACKMONTAGE  
Der 1604-VLZ Pro ist nicht nur ein kompakter,  
professioneller Mixer, er kann sogar in ein Rack  
eingebaut werden - das drehbare Eingangs-  
Modul macht es möglich.  
Dieses drehbare Anschluß-Modul “Convertible  
Pod” - war bereits beim CR-1604 eine echte  
Innovatiori - mit einem ganz normalen Schrau-  
benzieher konnte das Mischpult von der Tisch-  
zur Rackversion umgebaut werden.  
Aber keine Angst.Wir haben es nicht gewagt,  
dieses Features unter den Tisch fallen zu las-  
sen. Und so geht’s:  
Ein optionales Zubehörteil ist das ROTOPOD  
(Art. Nr. 090-050-00). Es ist für den Tisch-  
betrieb wie auch die Rackversion einsetzbar  
und bringt das Patchbay auf dieselbe Ebene  
wie die Schalter, Knöpfe und Fader. Es ist äu-  
ßerst sinnvoll in Anwendungsbereichen, die  
ständige Neuverkabelung erfordern und kostet  
wesentlich weniger als ein externes Patchbay;  
von den ganzen Kabeln gar nicht zu reden.  
Wenden Sie sich an Ihren Mackie-Händler, um  
weitere Informationen zu bekommen.  
l. Entkabeln Sie Ihr Mischpult vollständig.  
2. Legen Sie Ihr Mischpult umgedreht auf  
eine saubere, weiche Unterlage.  
3. Lösen Sie die vier Schrauben der Kabelab-  
deckung und legen Sie die Abdeck-  
platte zur Seite.  
4. Ersetzen Sie zwei der Schrauben, die sich  
am Anschlußfeld”-Ende des Mischpultes  
befinden.  
SCHALTERSTELLUNGEN  
Sie haben wahrscheinlich schon die aufge-  
druckten weißen Streifen oberhalb der meisten  
Druckknöpfe bemerkt. Die haben wir einge-  
führt, damit Sie leichter erkennen können, ob  
ein Schalter gedrückt ist oder nicht. Und so  
funktioniert’s:  
Wenn das Mischpult auf einem Tisch steht und  
Sie davor sitzen, schauen Sie in einem schrä-  
gen Winkel auf die Bedienelemente.Wenn ein  
Schalter nicht gedrückt ist, dann bleibt der  
weiße Streifen für Sie sichtbar. Wenn Sie den  
Schalter hingegen niederdrücken, wird der  
Streifen unsichtbar. Auch wenn es auf den er-  
sten Blick vielleicht nicht so scheint, wird Ihnen  
dieses Feature die Arbeit erleichtern.  
5. Entfernen Sie zwei Pod-Montage-Schrau-  
ben an jeder Seite des Mischpultes  
.
6. Ziehen Sie das Anschlußfeld sanft heraus,  
drehen Sie es, und setzen Sie es mit den  
Rackmount-Zapfen (d) nach vorne ein. Ver-  
meiden Sie die Beschädigung der Kabel  
etc.  
7. Bringen Sie die Anschlußfeld-Schrauben  
vorsichtig an ihrer neuen Position an  
.
Schrauben entfernen  
Schrauben ersetzen  
Schrauben entfernen  
Rackmount-Montage Schlitze  
bündige Montage  
8. Installieren Sie die “Rack-Ohren” die mit  
dem Mixer geliefert wurden. Sie können  
auf zwei verschiedene Arten angebracht  
werden: Die Oberfläche des Mischpulte  
schließt mit der Rackvorderseite  
versenkte Montage  
ab, so wie ganz normales Rack-  
Equipment, oder  
der Mixer  
wird versenkt eingebaut, was  
einen zusätzlichen Schutz für die  
Bedienelemente darstellt.  
9
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PATCHBAY BESCHREIBUNG  
Wahrscheinlich verraten wir Ihnen nichts neu-  
es. An der Patchbay schließen Sie alles an: Mi-  
krofone, Instrumente mit Line-Pegel, Effektge-  
räte, Kopfhörer sowie einen Rekorder, ein PA.-  
System etc. Einige der nachfolgend beschriebe-  
nen Features befinden sich oben am Mischpult;  
die meisten jedoch am Anschlußfeld.  
Mackie-Mic/ Line-Eingangsstufe mit XDR-Vor-  
verstärker (XDR für eXtended Dynamic Range).  
MIKROFON EINGÄNGE  
Wir verwenden phantomgespeiste, symme-  
trierte Mikrofon-Eingänge wie die großen Stu-  
diopulte, und zwar exakt aus den gleichen  
Gründen: Diese Art der Schaltung ist äußerst  
vorteilhaft, was die Rausch- und Brummwerte  
anbelangt. Sie können nahezu jedes Mikrofon  
anschließen, das über eine männliche XLR-  
Buchse verfügt. Führen Sie bitte immer die Ein-  
stellungsanleitung durch.Wenn Sie Ihre ei-  
genen Kabel herstellen möchten, dann achten  
Sie bitte auf die nachfolgende Pin-Belegung:  
E-Z INTERFACE  
Sie machen sich Gedanken über  
Pegel, Symmetrie, Impedanzen,  
Polung und andere Anschluß-  
probleme? Vergessen Sie es! An  
den 1604-VLZ-Pro können Sie alles fast überall  
anschließen. Hier verraten wir Ihnen warum:  
• Jeder Ein- und Ausgang ist symmetriert (mit  
Ausnahme von Insert, Phones und den Cinch  
Buchsen).  
• Jeder Ein- und Ausgang akzeptiert unsymme-  
trische Signale (mit Ausnahme der XLR-An-  
schlüsse).  
• Jeder Eingang akzeptiert nahezu jede Aus-  
gangsimpedanz.  
• Die Summenausgänge Links/Rechts liefern  
28dBu an 600 Ohm.  
Pin 1 = Masse  
Pin2 = +  
Pin3 = -  
• Alle anderen Ausgänge liefern 22dBu an  
600 Ohm.  
• Die Phasen der Ein- und Ausgänge sind iden-  
tisch.  
Führen Sie bitte bei jedem Anschluß einer neuen  
Signalquelle die Einstellungsanleitung  
durch.  
Professionelle dynamische oder Kondensator-  
Mikrofone klingen hervorragend über die XDR  
Mikrofonvorverstärker. Die Eingänge des 1604-  
VLZ-Pro können jeden beliebigen Mikrofon-  
pegel ohne Übersteuerung verarbeiten.  
PHANTOMSPEISUNG  
Die meisten professionellen Kondensatormikro-  
fone sind für Phantomspeisung ausgelegt, die  
vom Mischpult über die Leitungen des Mikro-  
fonkabels zur Verfügung gestellt wird. Die  
Phantomspeisung des 1604-VLZ-Pro wird  
durch den PHANTOM-Schalter auf der Rücksei-  
MIC/LINE-EINGÄNGE DER KANÄLE  
Der ursprüngliche CR-1604 war mit sechs Mic/  
Line-Kanälen und zehn Line-Pegel-Kanälen aus-  
gestattet. Das reichte für die meisten Anwendun-  
gen auch aus, aber die Livesound-Ingenieure  
mußten das XLR-10 Mic-Eingangs-Module er-  
werben. Alles Historie!  
te aktiviert  
.
Semiprofessionelle Kondensatormikrofone sind  
in den meisten Fällen mit einer Batterie be-  
stückt, die das gleiche bewirkt. „Phantom“  
Jeder Kanal des nochmals verbesserten 1604-  
VLZ-Pro verfügt jetzt über die legendäre  
10  
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heißt diese Stromversorgung deshalb, weil sie  
von anderen dynamischen Mikrofonen, die kei-  
ne Stromversorgung benötigen, (wie z.B. Shure®  
SM57/SM58) ganz einfach ignoriert wird.  
Solange Sie sich nicht sicher  
lers um 10 dB verstärkt. Ist der Regler ganz  
aufgedreht, beträgt die Verstärkung 60dB.  
Bei den KIinkeneingängen haben wir es bei zu-  
gedrehtem Regler mit einer Absenkung von 10  
dB, bei aufgedrehtem Regler mit einer Verstär-  
kung von 40 dB zu tun - “U” (Unity Gain) be-  
findet sich in der 9:00-h-Position.  
sind, schließen Sie bitte kein  
(unsymmetrisches) Mikrofon,  
Instrument oder sonstiges elek-  
tronisches Gerät an die MIC-IN-Buchsen an,  
wenn die Phantomspeisung eingeschaltet ist.  
Diese 10-dB-Absenkung erweist sich als hilf-  
reich, wenn ein Signal mit hohem Pegel anliegt  
und/oder durch den den EQ das Signal extrem  
verstärkt wurde. Ohne diese Absenkung könnte  
der Kanal schnell zum Übersteuern gebracht  
werden.  
LINE-EINGÄNGE  
Diese KIinkenbuchsen teilen sich den Schalt-  
kreis (aber nicht die Phantomspeisung) mit den  
Mikrofonvorverstärkern. Sie können diese Ein-  
gänge für nahezu jede Signalquelle einsetzen:  
Von Instrumenten-Pegeln mit -40dB bis zu  
Line-Pegeln von -10dBV bis +4dBu, und dann  
stehen noch 40dB zusätzlicher Verstärkung  
über den TRIM-Regler bereit . Führen Sie bit-  
te immer die Einstellungsanleitung durch.  
Wie diese Signal geroutet werden erfahren sie  
im Kapitel KANALZUG. Um symmetrierte  
Quellen an diese Eingänge anzuschließen, ver-  
wenden Sie bitte einen Stereoklinkenstecker:  
INSERT  
An diese Buchsen des CR1604-VLZ schließen  
Sie serielle Effektgeräte wie etwa Kompresso-  
ren, Equalizer, De-Esser etc. an . Die INSERT-  
Punkte befinden sich schaltungstechnisch hin-  
ter dem TRIM-Regler, aber vor EQ, LOW CUT,  
FADER und MUTE-Regler. Das INSERT-Kabel muß  
wie folgt beschaltet sein:  
Tip = Send ( Ausgang zum Effektgerät)  
Ring = Return ( Eingang vom Effektgerät)  
Sleeve = Masse  
Tip = +  
Ring = -  
Sleeve = Masse  
Auch wenn die Kanäle 1-8 bereits über DI-  
REKTAUSGÄNGE verfügen , können INSERT-  
Buchsen auch als DIREKTAUSGÄNGE genutzt-  
werden -post-TRIM, pre-LOW CUT, und pre-EQ.  
Hier sehen Sie drei Nutzungsmöglichkeiten der  
INSERT-Buchsen:  
Um unsymmetrierte Quellen an diese Eingänge  
anzuschließen, verwenden Sie bitte einen  
MonokIinkenstecker:  
Tip = +  
Sleeve = Masse  
TRIM  
Diese Regler befinden sich im oberen Bereich  
der Kanalzüge, weil ihre Funktion in enger Ver-  
bindung zu den MIC-IN- und LINE-IN Buchsen  
steht. Immer wenn Sie eine Signalquelle an  
diese Buchsen anschließen, sollten Sie die Ein-  
stellungsanleitung (1) durchführen, denn diese  
Prozedur betrifft ja hauptsächlich die Bedienung  
des TRIM-Reglers.  
TRIM regelt die Eingangsempfindlichkeit der  
MIC- und LINE-EINGÄNGE, wodurch die Pegel  
externer Signale den Mixer-internen Verarbei-  
tungspegeln angepaßt werden.  
An der XLR-Buchse (MIC IN) angeschlossene  
Signale werden bei Nullstellung des TRIM-Reg-  
11  
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1604-VLZ-Pro um ein 4-Bus-Mischpult handelt.  
Diese Busse speisen die SUB-AUSGÄNGE  
und dienen dazu, eine Mehrspurmaschine an-  
zusteuern ohne die Direkt-Ausgänge wenden  
zu müssen.  
DIRECT OUT  
Mit diesen KIinkenbuchsen sind lediglich die  
Kanäle 1-8 ausgestattet. Hier liegt das Signal  
vom Ende des Kanalzuges an: post-TRIM, post-  
EQ, post-LOW CUT, post-FADER und post-MUTE.  
Das sind die Schlüsselfaktoren beim sogenann-  
ten “SPLIT MONITORING”, die das 1604-VLZ-  
Pro für ein Achtspurstudio prädestinieren. So  
Nehmen wir beispielsweise an, Kanal 1 sei zur  
SUBGRUPPE 1 geroutet, und der Ausgang von  
SUBGRUPPE 1 ist mit dem ersten Eingang der  
Mehrspurmaschine verbunden. Der Ausgang  
der Mehrspurmaschine ist an den LINE -EIN-  
GANG von Kanal 9 angeschlossen. (Tip: Um ein  
8-Spur-Rekorder mit vier SUB-AUSGÄNGEN an-  
zusteuern, verwenden Sie einfach Y-Kabel). Der  
SUB-AUSGANG 1 speist die Eingänge 1 und 5,  
2 speist 2 und 6, 3 speist 3 und 7, 4 speist 4  
und 8. Die in Aufnahmemodus geschalteten  
Spuren nehmen das entsprechende Signal auf;  
die anderen ignorieren es ganz einfach.  
Die Vorteile: Sie können jeden Kanal auf jede  
Spur legen, ohne neu verkabeln zu müssen. Sie  
können verschiedene Kanäle zu einer Spur  
routen und den Pegel dieser Subgruppe kon-  
trollieren . Ohne dieses Feature gäbe es  
kein “‘Track-Bouncing”.  
beschalten Sie Ihr eigenes Kabel:  
.
SPLIT MONITORING  
Beim Split-Monitoring verwenden Sie die ersten  
acht Kanäle für Signalquellen wie Gesangsmi-  
krofone, Schlagzeugmikrofone, Keyboard-Aus-  
gänge, Ausgänge von Gitarren-Effektgeräten  
usw.. Die einzelnen Bearbeitungsmöglichkeiten  
eines Kanalzuges wirken zwar auf das Signal,  
werden aber nicht zur Ausgangs-Sektion son-  
dern von den DIRECT OUTs zu den Eingängen  
der Mehrspurmaschine geroutet (DIRECT OUT  
1 zu Mehrspur-Eingang 1, 2 zu 2, 3 zu 3 usw.).  
Die beste Methode liegt wahrscheinlich in der  
Kombination beider Möglichkeiten. Verwenden  
Sie die SUB-AUSGÄNGE um Mehrkanal-Sub-  
mischungen (wie beispielsweise ein Schlag-  
zeug) zu einigen Spuren zu schicken und die  
DIRECTAUSGÄNGE, um einzelne Kanalsignale  
(z.B. E-Bass) zu den anderen Spuren zu routen.  
Wichtig ist, daß Sie eigentlich nie die  
Ursprungskanäle abhören (1-8). Sie hören die  
Monitor-Kanäle (9-16) und die Mehrspur-  
maschine ab, die wiederum die Ursprungs-  
kanäle wiedergibt. Der Hauptvorteil liegt darin,  
daß Sie nicht ständig die Mehrspurmaschine  
neu verkabeln müssen. Außerdem können Sie  
so sicher sein, daß die Signale tatsächlich zur  
Maschine gelangen.  
Eine andere Anschlußmethode ist das soge-  
nannte “Inline Monitoring”. Das erfordert je-  
doch ein dafür ausgelegtes Pult wie z.B. ein  
Mackie 8·Bus. Jeder Kanalzug stellt hier in  
Wirklichkeit zwei Kanäle dar, von denen einer  
die Mic/Line-Signalquelle und der andere den  
Ausgang der Mehrspurmaschine wiedergibt.  
Die Ausgänge der Mehrspurmaschine werden  
dann zu den acht LINE-EINGÄNGEN des 1604-  
VLZ-Pro geroutet (Mehrspurmaschine Out 1 zu  
LINE In 9, 2 zu 10, 3 zu 11, etc.). Aha! Deshalb  
steht “TRACK 1” in der Nähe des Kanal-9-Fa-  
ders, “TRACK 2” neben Kanal 10, usw. Diese  
Kanäle (9-16) werden zur Ausgangs-Sektion  
des Mischpultes geroutet, von wo aus sie dann  
schließlich einen Rekorder, die Abhörlautspre-  
cher oder Kopfhörer ansteuern.  
AUX SEND AUSGÄNGE  
An diese Klinkenbuchsen schließen Sie die Ein-  
gänge paralleler Effektgeräte oder die Ein-  
gänge der Bühnenmonitor-Verstärker an. Wie  
die Signale zu diesen Ausgängen geroutet wer-  
den: .Wie Sie Ihr eigenes Kabel beschalten:  
.
Aber vergessen wir nicht, daß es sich beim  
12  
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Mono:Wenn Sie ein Effektgerät mit einem Mo-  
no-Ausgang einsetzen, schließen Sie diesen an  
den linken Eingang eines AUX RETURNs an, und  
lassen Sie den rechten Eingang unbelegt. Da-  
durch wird das Signal zu beiden Seiten L-R des  
Mixers geroutet und erscheint in der Mitte des  
Stereobildes.  
EFFEKTGERÄTE: SERIELL ODER  
PARALLEL?  
Sie haben sicherlich schon von den Begriffen  
“Seriell” und “Parallel”. gehört. Hier erklären  
wir Ihnen, was wir darunter verstehen:  
“Seriell” bedeutet, daß das gesamte Signal das  
Mischpult verläßt (INSERT SEND), zu einem  
Effektgerät geroutet und zum Mischpult zu-  
rückgeführt wird (INSERT RETURN). Beispiele:  
Kompressor, Limiter, grafischer Equalizer. Line-  
Pegel-Quellen können ebenfalls - vor oder hin-  
ter dem Mischpult - durch ein serielles Effekt-  
gerät geschickt werden.  
“Parallel” bedeutet, daß lediglich ein Teil des  
Signals (AUX SEND) zu einem Effektgerät  
geroutet, bearbeitet und wieder zurückgeführt  
wird, wo es dann mit dem “trockenen” Signal  
gemischt wird. Auf diese Art und Weise können  
verschiedene Kanäle ein einziges Effektgerät  
ansteuern. Beispiele: Hall, Digital Delay.  
SUB AUSGÄNGE  
Diese Klinkenbuchsen werden in der Regel mit  
den Eingängen eines Mehrspur-Rekorders oder  
einem zweiten Verstärkersystem bei einer auf-  
wendigeren Installation verbunden.Wie die Signa-  
le zu diesen Ausgängen geroutet werden:  
.
Wie Sie Ihr eigenes Kabel beschalten:  
.
Double Bussing  
Wie legen Sie vier Busse auf acht Spuren?  
Ganz einfach; um einen Achtspurrekorder mit  
nur vier Sub-Ausgängen anzusteuern benöti-  
gen Sie vier Y Kabel:  
• SUB OUT 1 geht zu den Spuren 1 und 5  
• SUB OUT 2 zu den Spuren 2 und 6  
• SUB OUT 3 zu den Spuren 3 und 7  
• SUB OUT 4 zu den Spuren 4 und 8  
Die “scharf” geschalteten Spuren akzeptieren  
das Signal, die anderen hingegen ignorieren es.  
AUX RETURN EINGÄNGE  
Hier schließen Sie die Ausgänge Ihrer paralle-  
len Effektgeräte (oder sonstigen Audio-Quel-  
len) an. Wie die Signale von diesen Eingängen  
geroutet werden: . Wie Sie Ihr eigenes Ka-  
bel beschalten:  
.
13  
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Diese Methode ist identisch mit  
dem Double Bussing-Merkmal  
WARNUNG:Wenn wir von ei-  
nem “lauten” Kopfhörer-  
anderer Mischpulte, denn ein  
verstärker sprechen, dann nicht  
eingebautes Double Bussing  
aus Spaß. Aber selbst mittlere  
kann man sich wie interne Y Kabel vorstellen.  
Wenn wir den Platz gehabt hätten, dann hät-  
ten wir es eingebaut, aber den hatten wir lei-  
der nicht. Klanglich gibt es da keine Unter-  
schiede.  
Ein Tip zum Thema Y Kabel:Verwenden Sie  
NICHT die erhältlichen Stereo-Kopfhörer-Adap-  
ter, sondern Kabel, bei denen der Tip-Kontakt  
des Quellen-Steckers auch zu Tip-Kontakten  
der beiden Y Stecker leitet (Fragen Sie einfach  
Ihren Mackie-Händler).  
Pegel können je nach Kopfhörertypus schon im  
schmerzhaften Bereich liegen. SEIEN SIE BITTE  
VORSICHTIG!  
Drehen Sie den PHONES-Regler immer ganz zu,  
bevor Sie einen Kopfhörer anschließen. Drehen  
Sie ihn dann ganz langsam auf.  
TAPE OUT  
Diese unsymmetrierten CINCH-Anschlüss grei-  
fen das Signal der MAIN OUTPUTS ab, um  
gleichzeitiges Aufnehmen und Live-Mischen zu  
ermöglichen. Schließen Sie diese Ausgänge an  
die Eingänge Ihres Rekorders an. Wie die Si-  
gnale zu diesen Klinkenausgängen geroutet  
CONTROL ROOM (C-R) AUSGÄNGE  
Diese kIinkenbuchsen dienen dem Anschluß an  
Ihren Abhörverstärker oder einem Kopfhörer-  
verteiler. Wie die Signale zu diesen Ausgängen  
geroutet werden: .Wie Sie Ihr eigenes Ka-  
werden? Siehe  
.
Mono Out: Wenn Sie ein Monosignal zu Ihrem  
Rekorder schicken möchten, verwenden Sie bit-  
te ein CINCH Y Kabel, das die beiden Ausgänge  
kombiniert . Verwenden Sie diese bitte bei  
keinem anderen Ausgang des 1604-VLZ-Pro!  
bel beschalten:  
.
PHONES AUSGANG  
Der Stereo PHONES-Ausgang des 1604-VLZ-  
Pro versorgt jeden normalen Kopfhörer mit  
ausreichend Pegel. Über einen Adapter können  
auch Walkman-ähnliche Kopfhörer eingesetzt  
werden. Wie die Signale zu diesen Ausgängen  
TAPE IN  
Diese unsymmetrierten Cinch-Buchsen sind so-  
wohl mit professionellen als auch semi-profes-  
sionellen Rekordern kompatibel. Schließen Sie  
hier mit einem Cinch-Kabel die Ausgänge Ihres  
Rekorders an. Wie die Signale von diesen Ein-  
geroutet werden finden Sie unter  
. Wenn  
Sie ein eigenes Kabel für diesen Ausgang her-  
stellen möchten, folgen Sie bitte der nachfol-  
genden Standard-Belegung:  
gängen geroutet werden:  
.
Diese Buchsen sind hilfreich, wenn es um die  
Wiedergabe Ihrer Mischungen geht. Sie kön-  
nen sich einen Mix anhören, das Band zurück-  
laufen lassen und einen neuen Versuch starten,  
ohne die Maschine neu verkabeln zu müssen.  
Die Anschlüsse können aber auch dazu dienen,  
bei der Live-Beschallung Musik von einem CD-  
Tip = Linker KanaL  
Ring = Rechter Kanal  
Sleeve = Masse  
Player auf das PA-System zu geben  
.
WARNUNG:Wenn Sie TAPE TO  
MAIN MIX in derAusgangs-Sek-  
tion drücken, kann das eine  
Rückkopplungsschleife zwi-  
schen dem TAPE EINGANG und dem TAPE EIN-  
GANG zur Folge haben. Stellen Sie sicher, daß  
sich Ihr Rekorder nicht in Aufnahmebereit-  
schaft, Aufnahme-Pause oder im Eingangs-Mo-  
nitor-Modus befindet, wenn Sie diesen Schalter  
drücken oder drehen Sie den TAPE LEVEL Reg-  
ler zu.  
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MAIN INSERT  
MONO LEVEL  
Diese KIinkenbuchsen dienen dem Anschluß  
von seriellen Effekten wie Kompressoren,  
Equalizern, De-Essern etc. . Der INSERT be-  
findet sich schaltungstechnisch hinter den Mix-  
Verstärkern aber vor dem MAIN MIX FADER.  
INSERT-Kabel müssen wie folgt beschaltet sein:  
So, und jetzt soll der Mono-Mix auch noch zu  
laut sein? Auch das ist kein Problem, denn der  
Mono-Pegel-Regler macht dieses Signal regel-  
bar. So können Sie dieses Signal mühelos zu  
den Eingängen von Camcordern, Telefon-Inter-  
faces und sogar Anrufbeantwortern schicken.  
Wenn der Regler voll aufgedreht ist, steht eine  
Verstärkung von 6dB bereit, die Neutral-  
stellung liegt bei der 1:30-Uhr-Position.  
NETZANSCHLUß  
Zum Lieferumfang Ihres 1604-VLZ-Pro gehört  
ein Netzkabel mit Schukostecker.  
Tip = Send (Ausgang zum Effektgerät)  
Ring = Return (Eingang vom Effektgerät)  
Sleeve = Masse  
WARNUNG: Unterbrechen Sie  
niemals den Schutzleiter des  
Netzkabels!  
MAIN MIX OUTPUTS  
Diese KIinken-Buchsen werden normalerweise  
mit den Eingängen Ihrer Mastermaschine (es  
sei denn, Sie verwenden dazu die Cinch-An-  
schlüsse des TAPE-AUSGANG), oder mit einem  
Verstärker verbunden. Wie diese Signale zu den  
Ausgängen geroutet werden: . Um mit die-  
sen Ausgängen symmetrierte Eingänge anzu-  
steuern, verwenden Sie bitte Stereoklinken mit  
der nachfolgenden Beschaltung:  
SICHERUNG  
Die Sicherung im 1604-VLZ-Pro befindet sich  
dort zu Ihrem Schutz. Die Gerätesicherung be-  
findet sich in einem kleinen Fach am Netzka-  
belanschluß. Sie sollte ausschließlich durch  
eine Sicherung des gleichen Typs (500mA,  
5x20mm) ersetzt werden. Eine Ersatzsicherun-  
gen “on the road” zu haben, ist immer eine  
gute Idee.  
Tip = +  
Ring = -  
Sleeve = Masse  
Um mit diesen Ausgängen unsymmetrierte Ein-  
gänge anzusteuern, verwenden Sie bitte  
Monoklinken mit der nachfolgenden  
Beschaltung:  
Tip = +  
Sleeve = Masse  
MONO AUSGANG  
Das folgende Szenario kann jedem passieren:  
Sie benötigen ein Mono-Ausgangs-Signal ihrer  
mühsam erstellten Stereo-Mischung, und das  
letzte, was Sie jetzt tun möchten, ist, die sorg-  
sam justierten PANORAMA-Regler alle auf eine  
Seite drehen zu müssen - müssen Sie auch  
nicht! Schließen Sie ein Monoklinkenkabel an  
diesen Ausgang an, und das war’s. Der MONO  
AUSGANG führt das aus dem linken und rech-  
ten Kanal zusammengemischte Signal.  
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POWER SCHALTER  
PHANTOM LED  
Sie können diesen Schalter problemlos ange-  
schaltet lassen - der 1604-VLZ-Pro ist für kon-  
stanten Betrieb konzipiert; dabei stellt auch  
Wärmeentwicklung keine Gefahr dar. Die leicht  
erwärmte Stelle rechts oben auf dem 1604-  
VLZ-Pro ist ebenfalls völlig normal; hier befin-  
det sich das Netzteil.  
In der Nähe der POWER LED in der AUSGANGS  
SEKTION sehen Sie die PHANTOM LED, die Sie  
darüber informiert, daß die Phantomspeisung  
aktiviert ist.Wenn Sie die Phantomspeisung  
ausschalten, leuchtet die LED noch ein wenig  
nach, aber auch das ist normal.  
Bevor Sie Equipment anschließen, das nicht  
kompatibel zur Phantomspeisung ist, dann  
warten Sie bitte ab, bis die LED vollständig er-  
loschen ist.  
POWER LED  
Sie haben es wahrscheinlich schon selbst her-  
ausgefunden:Wenn der POWER Schalter akti-  
viert ist, leuchtet die LED in der AUSGANGS  
SEKTION auf. Wenn der Schalter gedrückt ist  
und die LED nicht leuchtet, dann hat irgendwer  
das Netzkabel herausgezogen, oder die Siche-  
BNC LAMPENSOCKEL  
In der rechten oberen Hälfte der AUSGANGS  
SEKTION befindet sich ein 12-Volt-BNC-Sockel  
zur Aufnahme einer Schwanenhalslampe.  
rung ist durchgebrannt  
.
PHANTOM SCHALTER  
Der PHANTOM SCHALTER aktiviert die  
Phantomspeisung (siehe auch den Anfang die-  
ser Sektion) . Das Ein- und Ausschalten geht  
mit einer kleinen Verzögerung vor sich; das ist  
aber normal. Für nähere Informationen siehe  
Anhang B.  
16  
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KANALZUG-BESCHREIBUNG  
Die 16 Kanalzüge sehen gleich aus und funk-  
tionieren auch gleich. Der einzige Unterschied  
liegt in der Tatsache, daß die 8 Kanäle auf  
der linken Seite Direktausgänge besitzen, und  
die anderen Kanäle nicht.Wir fangen unten an  
und arbeiten uns nach oben durch.  
Verhindern Sie das, indem Sie das Mischpult so  
oft wie möglich in klimatisierten Räumen be-  
treiben, vermeiden Sie das Rauchen in der  
Nähe des Pultes, halten Sie Lebensmittel fern  
und stellen Sie Ihr Mackie Mischpult bitte nie  
in die Küche!  
Einmal pro Woche sollten Sie die Fader voll-  
ständig auf- und abbewegen, das „vertreibt”  
den Schmutz. Verwenden Sie keine Spray-Reini-  
ger, auch wenn sie manchmal für kurzzeitige  
Besserung sorgen.  
“U” WIE UNITY GAIN  
Mackie-Mischpulte haben ein  
“U”-Symbol an fast jedem Pe-  
gel-Regler. Das “U” steht für  
“Unity Gain” und bedeutet: keine Veränderung  
des Signalpegels. Sobald Sie die Einstellungs-  
anleitung , durchgeführt haben, können Sie  
jeden Regler auf die “U”-Position bringen, und  
die Signale wandern mit perfektem Pegel  
durch Ihr Mischpult. Darüber hinaus sind alle  
Regler mit Dezibel-Angaben versehen, wo-  
durch Sie im Falle von Veränderungen auch  
pegelmäßig wissen, was Sie tun.  
ASSIGN (1-2, 3-4, L-R)  
Neben jedem Kanal-FADER befinden sich vier  
Drucktaster mit den Bezeichnungen: SOLO, 1-2,  
3-4 und L-R. Bei den drei zuletzt genannten  
handelt es sich um Stereo-Zuordnungsschalter,  
die das Kanalsignal zu den Subgruppen und/  
oder der Summe routen. 1, 3 und L sind die lin-  
ken Seiten dieser Stereo Paare, und 2, 4 und R  
sind die rechten Seiten. In Verbindung mit den  
PAN-Reglern der Kanäle , bestimmen diese  
Schalter über das Ziel des Kanalsignals: Steht  
der PAN-Regler in der Mitte, wandert das Si-  
gnal zu beiden Seiten. Um das Signal lediglich  
zu einer Seite zu schicken, justieren Sie einfach  
den PAN-Regler dementsprechend.  
FADER  
Der FADER ist beinahe der letzte Regler im  
Signalweg eines Kanals. Er befindet sich  
schaltungstechnisch hinter dem EQ und den  
MUTE-Tastern (post-EQ/post-MUTE) und vor  
dem PAN-Regler (pre-PAN). Die “U”-Markie-  
rung - etwa auf dem dritten Viertel des Regler-  
weges - steht wie gesagt für Unity Gain und  
bedeutet: keine Veränderung des Pegels. Nach  
oben hin stehen Ihnen weitere 10 dB Verstär-  
kung zur Verfügung. Wenn Ihnen ein Signal zu  
laut für die Unity-Gain-Position erscheint, soll-  
ten sie mit Hilfe der Einstellungsanleitung  
den TRIM-Regler überprüfen.  
Wenn Sie die Mischung auf ein Zweispurdeck  
mastern möchten, drücken Sie einfach den L-R-  
Schalter an jedem Kanalzug, den Sie im Mix  
hören möchten, und dessen Signal wird zur  
Summe geschickt.Wenn Sie einige Kanäle zu  
Subgruppen zusammenfassen möchten, drük-  
ken Sie statt dessen die 1-2- oder 3-4 Schalter,  
und die Signale werden zu den entsprechen-  
den SUB-Fadern geroutet .Von dort aus  
können die Subgruppen wieder zur Summe  
geroutet werden, und die Fader der Subgrup-  
pen dienen als Masterfader für die Kanalgrup-  
Ein sauberer Fader  
Fader sind keine Raumfahrt-  
technologie - sie arbeiten mit  
pierungen  
.
einem Metallpin, der über eine  
Wenn Sie neue Spuren aufnehmen oder bereits  
existierende zusammenfassen wollen (Track  
Bouncing), kommen ebenfalls die 1-2und 3-4-  
Schalter zum Einsatz, aber nicht der L-R-Schal-  
ter.  
Carbon-Leiterbahn bewegt wird.  
Es ist möglich, daß sich Schmutz auf dieser  
Bahn absetzt, und dann Sie hören Kratzgeräu-  
sche oder Signal-Drop-Outs, wenn der Fader  
bewegt wird.  
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Denn Sie wollen die Subsignale ja nicht zur  
Summe routen, sondern über die SUB-OUT-  
Buchsen zu den Eingängen der Mehrspurma-  
schine . Wie dem auch sei, sobald Sie Spuren  
volle Signal, auch wenn der Fader zugezogen  
ist.  
Merke: PRE FADER greift das Signal des Kanal-  
zuges vor dem FADER ab. Wenn ein Fader un-  
terhalb der “U”-Markierung steht, dann weiß  
natürlich die SOLO-Schaltung nichts davon und  
routet das Signal mit Unity-Gain-Pegel zu den  
CONTROL-ROOM- und PHONES-Ausgängen so-  
wie zur Aussteuerungsanzeige. Dadurch kann  
der Pegel an diesen Ausgängen sehr laut sein;  
über die DIREKT AUSGÄNGE ansteuern  
,
sollten sich die ASSIGNMENT Schalter in der  
nicht gedrückten Position befinden.  
Das 1604-VLZ-Pro nennen wir ein “echtes” 4-  
Bus-Mischpult. Jeder Kanal kann zu jeder Sub-  
gruppe geroutet werden, ohne die andere Sub-  
gruppen zu beeinflussen, und jede Subgruppe  
hat einen eigenen Master-Fader und einen  
eigenen Ausgang . Genau genommen gibt  
es ja vier Subgruppen und die beiden Summen-  
kanäle, wodurch es eigentlich sogar ein 6-Bus-  
Pult ist.  
je nach Stellung des SOLO PEGEL-Reglers  
.
Solo geschaltete Kanäle werden zum SOURCE  
Mix geroutet , der die Signale letztlich zu  
den CONTROL-ROOM-und PHONES Ausgängen  
sowie den Anzeigeelementen routet. Wenn  
SOLO aktiv ist, werden die SOURCE-Anwahlen  
(MAIN MIX, 1-2, 3-4 und TAPE) übergangen,  
damit der solo geschaltete Kanal wirklich solo  
zu hören ist.  
SOLO  
Dieser praktische Taster erlaubt Ihnen das Ab-  
hören von Signalen über die Abhörlautsprecher  
oder die Kopfhörer, ohne daß das Signal zur  
Summe oder dem 1-2- oder 3-4-Mix geroutet  
werden muß. Sie können so viele Kanäle SOLO  
schalten wie Sie möchten. SOLO unterbricht  
weder die Signale anderer Kanäle, noch der  
Busse oder Ausgänge. Darüber hinaus kann  
man den Abgreifpunkt der SOLO-Schaltung  
über den MODE-Schalter selbst bestimmen: IN  
PLACE AFL (auch SIP oder Solo-In-Place ge-  
nannt) und PRE FADER (auch PFL oder Pre-Fa-  
der-Listen genannt).  
-20/SOLO LED  
Eine LED, die zwei verschiedene Dinge tut. Sie  
spart Platz aber bedarf näherer Erklärung. Zu-  
erst der -20-Teil: Die LED zeigt an, daß ein Si-  
gnal im Kanalzug verarbeitet wird, wodurch  
man schon rein optisch sicher sein kann, daß  
z.B. das Kabel in Ordnung ist.  
Jetzt der SOLO-Teil:Wenn ein Kanalzug solo  
geschaltet ist, leuchtet die LED kontinuierlich  
auf, ohne zu flackern.Außerdem leuchtet sie  
heller als bei der eben genannten Funktion. In  
Im IN-PLACE-AFL-Modus wird das Signal des  
solo geschalteten Kanalzuges direkt zu den  
CONTROL-ROOM- und PHONES-Ausgängen  
und der Aussteuerungsanzeige geroutet: Post-  
EQ, Post-FADER und Post-PAN.  
Zusammenhang mit dem RUDE SOLO LIGHT  
finden Sie schnell einen SOLO geschalteten  
Kanalzug.  
,
OL/MUTE LED  
Und eine weitere LED, die zwei verschiedene  
IN PLACE AFL ist der sinnvollste Modus beim  
Mixdown:Wenn ein Kanal eine Mittenanhe-  
bung bei 4.236kHz aufweist, leicht nach links  
gepanned ist, und der Fader steht bei 5,385db,  
dann hören Sie auch exakt das, wenn Sie den  
Kanalzug solo schalten - ganz so, als hätten Sie  
einfach alle anderen Kanäle stumm geschaltet.  
PRE FADER solo ist die Schlüsselfunktion bei  
der wichtigen Einstellungsanleitung . Da-  
durch werden die aktuellen internen Pegel des  
Kanalzuges zu den LED-Ketten geroutet, und  
Sie sehen, was pegelmäßig passiert. Diese Pro-  
zedur sollten Sie immer dann durchspielen,  
wenn Sie ein neues Signal an die MIC-IN- oder  
LINE-IN-Buchsen anschließen.  
Dinge tut. Zuerst der OL-Teil: “OLsteht für das  
engl. “Overload”, also eine Übersteuerung des  
Kanalzuges - und das wollen Sie ganz sicher  
nicht. Die Overload-LED signalisiert bereits vor  
der Verzerrung des Kanalzuges, daß der Pegel  
zu hoch ist. Führen Sie dann die Einstellungs-  
anleitung durch.Wenn das nichts hilft, über-  
prüfen Sie die EQ-Einstellungen oder extreme  
FADER-Stellungen. So wie die -20 LED flackert  
auch diese LED im Takt des anliegenden Sig-  
nals.  
Und jetzt der MUTE-Teil:Wenn der Pegel in  
Ordnung ist, dann würde diese LED ja niemals  
zum Leben erweckt werden, und deshalb  
leuchtet sie auch dann kontinuierlich auf, wenn  
der MUTE-Schalter des Kanalzuges gedrückt  
ist.  
PRE FADER ist der beste Modus, um bei der  
Live-Beschallung Kanäle abzuhören, bevor sie  
dem Saalmix zugemischt werden. Sie hören  
zwar nicht die Position im Stereobild, aber das  
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MUTE  
3-BAND MID-SWEEP EQ  
Wenn Sie den MUTE-Schalter eines Kanalzuges  
drücken, hat das den gleichen Effekt wie ein  
zugezogener FADER: Jedes Routing zum Sum-  
mensignal oder den Subgruppen (1-2 und 3-4)  
wird unterbrochen. Alle “postAUX SENDS  
werden stummgeschaltet, und ebenso die DI-  
REKT AUSGÄNGE der Kanäle 1-8.Außerdem  
fängt natürlich die OL/MUTE LED an zu leuch-  
ten. Die “PREAUX SENDS , der Kanal IN-  
SERT SEND und SOLO (in PFL-Modus) funk-  
tionieren weiter.  
Der 1604-VLZ-Pro ist mit 3-Band-Equalizern  
und Mid-Sweep-Equalization ausgestattet -  
LOW Shelving bei 80 Hz, MID SWEEP Peaking  
von 100Hz bis 8kHz und HI Shelving bei l2kHz.  
(“Shelving” bedeutet, daß alle Frequenzen jen-  
seits der angewählten angehoben bzw. abge-  
senkt werden. Wenn Sie beispielsweise den  
LOW EQ-Regler des 1604-VLZ-Pro ganz nach  
rechts drehen, werden alle Tiefbässe unterhalb  
80 Hz um 15 dB angehoben. “Peaking” hinge-  
gen bedeutet, daß die Frequenzen eine Art  
“Glocke” um die Center-Frequenz bilden, im  
Falle des MID EQ um 2.5kHz.)  
Je nach Art des anliegenden Signals hat die Ak-  
tivierung des MUTE-Schalters ein Plopp-Ge-  
räusch zur Folge. Das ist kein Problem des  
Mischpultes, und Sie können es umgehen, in-  
dem Sie den LOW CUT-Schalter eines jeden  
Kanalzugs drücken (es sei denn, die Tiefbaß-  
Signale sind von elementarer Bedeutung, wie  
z.B. beim E-Bass oder der Bass-Drum).  
Der LOW EQ erlaubt die Anhebung oder Absen-  
kung des Pegels um 15 dB bei 80 Hz. In der  
Mittelposition des Reglers verhält sich der  
Schaltkreis neutral. In diesem Frequenzbereich  
liegen wichtige Anteile von Signalen wie  
Bassdrum, E-Bass, dicken Synthie-Sounds und  
z.B. männlicher Sänger.  
PAN  
PAN regelt den Anteil eines Signals im Stereo-  
bild des Summensignals sowie der Subgruppen  
1-2 und 3-4, und dem SOLO-Signal (im IN-  
PLACE Modus). Ist der PAN-Regler ganz nach  
links gedreht, wird das Signal zur linken Seite  
des Summensignals sowie zur Subgruppe 1, 3  
und der linken SOLO-Seite (vorausgesetzt, die  
Assignment-Schalter sind gedrückt) geroutet.  
Ist der PAN-Regler ganz nach rechts gedreht,  
so wird das Signal zur rechten Seite des  
Summensignals sowie zur Subgruppe 2, 4 und  
der rechten SOLO-Seite geroutet. In anderen  
Reglerpositionen wird das Signal anteilig auf  
beide Seiten verteilt.  
Wenn Sie den EQ in Verbindung mit dem LOW  
CUT-Schalter einsetzen , minimieren Sie die  
Gefahr von tieffrequenten Rumpelgeräuschen  
und können den LOW EQ effizienter einsetzen.  
Der MID EQ hat eine festgelegte Bandbreite  
von 1,5 Oktaven. Der MID-Regler erlaubt die  
Anhebung/Absenkung des Signals um je 15 dB;  
die Mittelposition ist die Neutralstellung.  
Der FREQ-Regler bestimmt über die zu bearbei-  
tende Frequenz; sie ist wählbar im Bereich von  
100Hz bis zu 8kHz.  
KONSTANTE LAUTHEIT!!!  
Die PAN-Regler des 1604-VLZ-  
Pro arbeiten nach dem soge-  
nannten “Konstante Lautheit”-  
Prinzip.Wenn Sie den PAN-Regler von links  
nach rechts drehen (dabei wandert der Sound  
von links über die Mitte nach rechts), bleibt  
der Lautheitseindruck konstant.  
Wenn Sie einen Kanal ganz nach links (oder  
rechts) gelegt haben, und die LED-Ketten 0dB  
anzeigen, dann fällt der Pegel um 4dB auf der  
linken (oder rechten) Seite ab, wenn der Regler  
wieder in die Mittelposition gesetzt wird. Wäre  
dem nicht so - wie es bei vielen anderen  
Mischpulten der Fall ist - dann wäre ein in der  
Mitte liegendes Signal lauter.  
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nutzen, überprüfen Sie doch mal die Qualität  
der Klangquellen, stellen Sie das Mikrofon an-  
ders auf, oder verwenden Sie ein anderes.  
LOW CUT  
Der LOW CUT-Schalter oder auch High Pass Fil-  
ter (die Bezeichnung hängt von der Betrach-  
tungsweise ab) senkt Frequenzen unterhalb  
75Hz mit l8dB je Oktave ab.  
Wir empfehlen den Einsatz von LOW CUT bei  
jedem Signal mit Ausnahme von Bassddrum,  
E-Bass, baßlastigen Synthie-Sounds oder Erd-  
bebenaufnahmen. Bei anderen Signalen gibt es  
in diesem Frequenzbereich nichts was Sie hö-  
ren möchten. In Live-Situationen kann der LOW  
CUT helfen, Rückkopplungen zu vermeiden  
und außerdem wird dadurch weniger Verstär-  
kerleistung in Anspruch genommen.  
Durch den LOW CUT können Sie den LOW EQ  
bedenkenlos einsetzen, da die anderen tieffre-  
quenten Nebengeräusche nun keine Chance  
mehr haben. Hier sehen Sie die Frequenzkurve  
der Kombination LOW EQ und LOW CUT:  
Die meisten klangprägenden Obertöne befinden  
sich im Frequenzbereich von 100Hz - 8kHz, und  
so können Sie mit diesen beiden Reglern dras-  
tische Klangveränderungen vornehmen. Viele  
Toningenieure benutzen den MID EQ allerdings,  
um Mittenfrequenzen abzusenken, anstatt sie  
anzuheben. Ein guter Trick auf der Suche nach  
der gewünschten Frequenz besteht darin, daß  
Sie zuerst den MID-Regler voll aufdrehen und  
dann den FREQ-Regler benutzen, um die Fre-  
quenz zu finden, die so richtig “schrecklich”  
klingt. Dann drehen Sie den MID-Regler in den  
Negativbereich und senken so die unerwünsch-  
te Frequenz ab. Klingt simpel, aber es funktio-  
niert - manchmal.  
Der HI EQ erlaubt die Anhebung/Absenkung  
um 15 dB bei 12 kHz. So können Sie Signalen  
mehr Präsenz verleihen, oder, wenn Sie eine  
Absenkung vornehmen, auch das Rauschen  
von Analogbändern etwas verdecken.  
AUX 1, 2, 3, & 4  
Diese vier Regler greifen einen Teil jedes Signals  
pro Kanalzug ab und routen es zu den AUX  
SEND AUSGÄNGEN . Zugedreht sind sie aus-  
geschaltet, in der Mittelposition liegt der  
Unity-Gain-Pegel an, und voll aufgedreht liefern  
sie eine Verstärkung von l5dB. Diese Extra-Ver-  
stärkung werden Sie wahrscheinlich nie benö-  
tigen, aber eine “stille Reserve” schadet nicht.  
Die AUX SEND AUSGÄNGE werden entweder  
mit parallelen Effektgeräten oder den Eingän-  
gen der Bühnen-Monitor-Verstärker verbun-  
den. Bei den AUX SENDS 1 und 2 wird der AUX  
SEND-Pegel nicht nur durch die AUX-Regler des  
Kanalzuges, sondern auch durch die AUX MA-  
Aber Vorsicht, denn bei einem zu drastischen  
Einsatz der Filter können Sie einen Mix auch  
richtig ruinieren. Wir haben den Regelumfang  
der Filter sehr großzügig bemessen, weil man  
das hin und wieder braucht. Aber bei Maxima-  
leinstellungen der Filter an jedem Kanalzug ist  
sehr schnell ein matschiger Sound die Folge.  
Setzen Sie die EQs in Maßen ein, und benutzen  
Sie sowohl Anhebungen als auch Absenkungen.  
Wenn Sie häufig drastische Einstellungen be-  
STER-Regler bestimmt  
.
AUX SENDS können auch zur Erstellung sepa-  
rater Mischungen verwendet werden, so z.B.  
ein Radio-Mix, bei dem gewisse Signale fehlen  
sollen.Wenn Sie die AUX SENDS im PRE-Modus  
betreiben, sind deren Pegel unabhängig von  
der Stellung des Kanal-Faders.  
20  
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Wir empfehlen, daß Sie ein Hallgerät mono an-  
steuern und in Stereo zurückführen. Unserer  
Erfahrung nach verbraucht der zweite Eingang  
am Hallgerät einen zusätzlichen AUX SEND, be-  
wirkt aber keine klangliche Verbesserung.  
Es gibt natürlich Ausnahmen, und am besten  
probieren Sie beide Varianten aus.  
Sollten Sie sich für die Verwendung von zwei  
AUX SENDS entscheiden, dann verwenden Sie  
den “ungeradenAUX (1, 3 oder 5) für den lin-  
ken Eingang und den “geraden” AUX (2, 4  
oder 6) für den rechten Eingang. Und denken  
Sie daran, die Seiten beizubehalten, wenn das  
ursprüngliche Signal stereo ist - der ungerade  
AUX SEND des Kanalzuges führt die linke Seite  
und der gerade AUX SEND die rechte.  
Einstellungen. Wenn Sie einen Kanal leiser dre-  
hen, dann drehen Sie damit automatisch auch  
den Send leiser. Das sollte man z.B. bei einem  
angeschlossenen Effektgerät tun, damit der  
“nasse” Effektpegel mit dem trockenen Signal  
übereinstimmt.  
Im PRE-Modus (Schalter gedrückt), liegen die  
AUX SENDS 1 und 2 lediglich hinter den TRIM-  
und LOW CUT-Einstellungen. EQ-, PAN-, FA-  
DER- und MUTE-Einstellungen haben keinerlei  
Auswirkung auf die PRE SENDS. Diese Metho-  
de verwendet man bei der Ansteuerung von  
Bühnenmonitoren, die dann unabhängig von  
den FADER- und MUTE-Stellung sind.  
5/6 SHIFT  
Lassen Sie sich von den vier AUX SEND-Reglern  
pro Kanal nicht in die Irre führen - das 1604-  
VLZ-Pro verfügt über sechs AUX SENDS. Wenn  
der SHIFT-Schalter nicht gedrückt ist, werden  
die Signale über die mit AUX 3 und AUX 4 ge-  
kennzeichneten Regler zu den AUX SENDS 3  
und 4 geroutet. Ist der SHIFT-Schalter hingegen  
gedrückt wandern die Signale zu den AUX  
SENDS 5 und 6. Wir empfehlen Ihnen die AUX  
SENDS 3 und 4 für häufig benutzte Effekte wie  
Hall oder Delay, und die AUX SENDs 5 und 6  
für selten genutzte Effekte wie z.B. Harmonizer  
zu verwenden.  
PRE  
Dieser Schalter bestimmt über den Abgreif-  
punkt der AUX SENDS 1 und 2. Ganz allgemein  
kann man sagen, daß POST-Sends für Effekt-  
geräte, und PRE-Sends für Bühnenmonitore  
verwendet werden. Siehe auch das untenste-  
hende “PRE vs. POST”-Diagramm. Die AUX  
SENDS 3-6 befinden sich immer im POST-Mo-  
dus.  
Im POST-Modus (Schalter ungedrückt), liegen  
die AUX SENDS 1 und 2 schaltungstechnisch  
hinter den EQ-, LOW CUT-, FADER- und MUTE-  
21  
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BESCHREIBUNG DER AUSGANGSSEKTION  
Jetzt kennen Sie schon die Eingangs-  
kanäle und den Signalfluß. Die Si-  
gnale laufen über die MIC- und  
LINE-Buchsen in die Kanalzüge, wer-  
den dort bearbeitet und zur Aus-  
gangs-Sektion geroutet; hier aller-  
dings wird es ein bisschen kompli-  
zierter:  
SUB OUTS geroutet sind. Alle KANÄLE, die zu  
den SUBs geroutet und nicht gemutet oder  
“zugedreht” sind, liegen an den SUB OUTS an.  
Anders als beim MAIN MIX durchlaufen die  
SUB MIX-Signale auf ihrem Weg zum SUB FA-  
DER keine Insert-Buchse. Das ist aber kein Pro-  
blem, denn wenn Sie diese Signale durch ein  
serielles Effektgerät schicken möchten, dann  
verbinden Sie ganz einfach den SUB OUTS mit  
dem Eingang des Effektgerätes und dessen  
Ausgang z.B. mit dem Eingang einer Mehrspur-  
maschine.  
Die SUB-Signale sind gemutet wenn der FADER  
zugezogen ist, und auch hier gilt “U” = Unity  
Gain und ganz nach oben gezogen = 10 dB  
Verstärkung. Wenn Sie zwei SUBs als Stereo-  
Subgruppe einsetzen, SUB 1 und 2 beispiels-  
weise, sollten die Fader zusammen “wandern”,  
um die Links/Rechts-Balance beizubehalten.  
MAIN MIX FADER  
Wie der Name schon verrät, regelt  
dieser Fader die Pegel der Signale,  
die zu den MAIN OUTPUTS  
geroutet werden: XLR , KLINKE  
und CINCH TAPE OUT . Alle Ka-  
näle und AUX RETURNS, die nicht  
gemutet oder ganz zugedreht sind,  
erscheinen im MAIN MIX. Vorher  
durchlaufen alle Signale den MAIN  
MIX INSERT  
.
ASSIGN TO MAIN MIX  
Ganz nach unten gefadet bedeutet  
zu, die “U”-Stellung ist Unity Gain,  
und voll aufgedreht bedeutet eine  
zusätzliche Verstärkung von 10dB.  
Diese Fader verwenden Sie am  
Ende einer Mischung, um z.B. ei-  
nen Fade Out zu “fahren”.  
Eine beliebte Einsatzweise für die SUBs ist de-  
ren Verwendung als Master-FADER für eine  
Gruppe von Kanalzügen. Nehmen wir einmal  
an, das Schlagzeug liegt auf sieben Kanälen an  
und Sie möchten es mit einem anderen Fader  
versehen als den Rest der Kanäle.  
Nehmen Sie diese sieben Kanäle aus dem L-R-  
MAIN MIX ASSIGNMENT heraus und routen  
Sie diese zu SUB 1-2. Drücken ASSIGN TO MIX,  
LEFT am SUB 1 und ASSIGN TO MIX, RIGHT am  
SUB 2. Jetzt können Sie den Pegel des gesam-  
ten Stereo-Schlagzeugmixes mit zwei FADERN  
fahren-SUB 1 und SUB 2.  
Wenn Sie nur einen ASSIGN TO MAIN-Schalter  
per SUB (Links oder Rechts) aktivieren, hat das  
zum MAIN MIX geroutete Signal den gleichen  
Pegel wie der SUB OUT. Wenn Sie möchten,  
daß das SUB-Signal in der Mitte des MAIN MIX  
erscheint, dann drücken Sie die ASSIGN TO  
MIX, LEFT und ASSIGN TO MIX, RIGHT-Schalter.  
Das Signal wird zu beiden Seiten geroutet und  
ausreichend abgedämpft um konstante  
Lautheit zu gewährleisten; so wie auch der  
Pan-Regler in den Kanalzügen, wenn er sich in  
Mittelstellung befindet.  
VLZ MIX  
ARCHITEKTUR  
Die geringsten Ne-  
bengeräusche und  
die besten Übersprechwerte beim  
Design eines Mischpultes erreicht  
man durch niedrige Impedanzen  
(Very Low Impedance,VLZ). Um  
derartige Bauteile verwenden zu  
können, benötigt man ein Netzteil,  
das den Bauteilen ausreichend  
Strom zur Verfügung stellen kann. Dieser Um-  
stand ist der Grund, weshalb “Kaufhaus”-  
Mischpulte sehr oft rauschen.  
Bei Mackie ist uns die Audio-Qualität wichtiger  
als ein niedriger Preis. Alle Mackie-Mischpulte  
sind mit VLZ-Technologie und Netzteilen aus-  
gestattet, die genügend Strom zur Verfügung  
stellen.  
SUB FADERS  
Wie Sie sich wohl schon gedacht haben, regelt  
dieser Fader den Pegel der Signale, die zu den  
22  
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gnal durch das SOLO-Signal, das zu den AB-  
HÖRLAUTSPRECHERN, den KOPFHÖRERN und  
zur AUSSTEUERUNGSANZEIGE geroutet wird.  
Deshalb ist die Einstellungsanleitung so  
leicht durchzuführen.  
Sie wissen jetzt, wie man die Signale für den  
Kontrollraum bzw. den Kopfhörer auswählt.  
Diese ausgewählten Signale passieren dann  
alle einen Regler, nämlich:  
TAPE IN (LEVEL)  
Dieser Regler kontrolliert den Pegel des Stereo-  
Signals, das an den TAPE IN CINCH-Buchsen  
anliegt. Der Regelumfang geht von ganz zuge-  
dreht über Unity Gain in der gerasterten Mit-  
telposition bis zu zusätzlichen 20 dB Verstär-  
kung, die durchaus Sinn machen, wenn Sie Ge-  
räte mit schwachem Ausgangspegel ange-  
schlossen haben. Nachdem Sie den TAPE IN  
LEVEL eingestellt haben, kann das Stereosignal  
zum MAIN MIX oder der SOURCE Matrix ge-  
C-R/PHONES  
schickt werden  
.
Wie Sie wahrscheinlich schon vermutet haben,  
ist dieser Fader sowohl für den Pegel der Ste-  
reo CONTROL ROOM AUSGÄNGE als auch  
der PHONES AUSGÄNGE verantwortlich.  
Der Regelumfang reicht von “zu” über Unity  
Gain in der Mittelstellung bis zu 10 dB zusätz-  
licher Verstärkung (voll aufgedreht).  
TAPE TO MAIN MIX  
Die Aktivierung dieses Schalters ist ähnlich der  
L-R-Schalter-Funktion in den Kanalzügen - das  
(Stereo-) Signal wird zum MAIN MIX geroutet.  
Andere Signale werden dadurch nicht unter-  
brochen, das Tape-Signal wird einfach hinzuge-  
fügt.  
Wenn der MAIN MIX Ihre SOURCE -Wahl ist,  
wandern diese Signale nun durch zwei Regler  
auf ihrem Weg zu den Abhörlautsprechern und  
den Kopfhörern - dem MAIN MIX-Regler und  
dem C-R/PHONES-Regler. Dadurch können Sie  
einen starken Pegel zu den MAIN AUSGÄNGEN  
(MAIN MIX-Regler bei “U”) und einen geringe-  
ren Pegel zu den Abhörlautsprechern und den  
Kopfhörern schicken (C-R/PHONES-Regler in je-  
der gewünschten Stellung).  
WARNUNG: Die Aktivierung  
von TAPE TO MAIN MIX kann  
zu einer Feedback-Schleife zwi-  
schen TAPE IN und TAPE OUT  
führen. Stellen Sie sicher, daß sich Ihr Aufnah-  
megerät nicht im Aufnahme-Modus, in Aufnah-  
mebereitschaft oder im Eingangs-Monitor Sta-  
tus befindet, oder daß der TAPE LEVEL Regler  
zugedreht ist.  
Wenn ALT 3-4,TAPE oder SOLO angewählt sind,  
ist dieser Regler der einzige Pegelsteller (aus-  
genommen die Kanalregler).  
SOURCE  
Unabhängig von Ihrer Wahl können Sie die  
CONTROL ROOM AUSGÄNGE für andere An-  
wendungen einsetzen, da ihre Klangqualität der  
der MAIN Mixausgänge entspricht. Sie können  
wie ein zusätzlicher MAIN MIX-Ausgang ver-  
wendet werden, was widersinnig klingt, da es ja  
schon drei davon gibt, aber dieser hat einen ei-  
genen Pegelregler. Wenn Sie diese Möglichkeit  
nutzen, sollten Sie allerdings niemals einen  
Normalerweise schickt der Tonmann den MAIN  
MIX zum Publikum (Live) oder zu einem Ma-  
ster-Rekorder (Aufnahme).Was aber, wenn er  
etwas anderes als den MAIN MIX hören möch-  
te? Beim neuen 1604-VLZ-Pro hat der Tonmei-  
ster die Wahl zwischen verschiedenen Möglich-  
keiten, die nicht ganz ohne Tücke sind; also  
aufgepaßt!  
Über die SOURCE-Schalter können Sie wahl-  
weise jede Kombination von MAIN MIX, SUBS  
1-2, SUBS 3-4 und TAPE abhören. Die in der  
SOURCE-Matrix getätigte Anwahl routet Ste-  
reo-Signale zu den ABHÖR-AUSGÄNGEN, den  
KOPFHÖRERN sowie der AUSSTEUERUNGSAN-  
ZEIGE. Diese Signale werden jeweils hinter den  
Pegelreglern abgegriffen – post MAIN MIX FA-  
DER, post-SUB FADER und post-TAPE LEVEL-  
Regler.Wenn also kein Schalter gedrückt ist,  
liegt an diesen Ausgängen auch kein Signal an  
(mit den zwei Ausnahmen SOLO und AUX RE-  
TURN 4  
Eine dieser Ausnahmen ist die SOLO Funktion  
Unabhängig von der Anwahl in der  
SOURCE Matrix, ersetzt diese Anwahl das Si-  
.
/
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SOLO-Schalter betätigen, da dies Ihre SOURCE-  
Anwahl unterbricht, und das Solo-Signal zu den  
ABHÖR-AUSGÄNGEN, den KOPFHÖRERN sowie  
den ANZEIGEELEMENTEN geroutet wird.  
Der SOLO-Abhörpegel kann zwar über den  
SOLO-LEVEL-Regler kontrolliert werden, aber  
nicht das, was die AUSSTEUERUNGSANZEIGE  
wiedergibt.  
Merke: PRE FADER greift das Signal des Kanal-  
zuges vor dem FADER ab. Wenn ein Fade unter-  
halb der “U”-Markierung steht, dann weiß na-  
türlich die Solo-Schaltung nichts davon und  
routet das Signal mit Unity-Gain-Pegel zu den  
CONTROL-ROOM- und PHONES-Ausgängen so-  
wie der Aussteuerungsanzeige. Dadurch kann  
der Pegel an diesen Ausgängen sehr laut sein;  
je nach Stellung des SOLO PEGEL-Reglers  
.
MODE (IN PLACE AFL/PRE FADER)  
Sie haben das möglicherweise schon gelesen,  
aber für den Fall, daß Sie es verpaßt haben:  
Das Solo-System des 1604-VLZ-Pro hält zwei  
Varianten für Sie bereit: IN-PLACE  
LEVEL SET LED  
Um Schritt 6 der Einstellungsanleitung zu  
zitieren: “Drücken Sie den MODE-Schalter in  
der Ausgangs-Sektion -die LEVEL SET LED  
AFL (auch SIP oder Solo In-Place  
genannt) und PRE FADER (auch PFL  
oder Pre-Fader-Listen genannt).  
Im IN PLACE AFL-Modus wird das  
Signal des solo geschalteten Kanal-  
zuges direkt zu den CONTROL-  
ROOM- und PHONES-Ausgängen  
und AUSSTEUERUNGSANZEIGEN  
geroutet: Post-EQ, Post-FADER und  
Post-PAN. Der einzige Unterschied  
leuchtet jetzt”.Wenn der SOLO MODE-Schalter  
aktiviert ist, dann befindet er sich im PRE FA-  
DER-Modus, den Sie zur Einstellung der Pegel  
benötigen.Wenn Sie jetzt einen beliebigen  
Solo-Schalter drücken, dann gibt Ihnen diese  
LED “grünes Licht” zum Einstellen der Pegel.  
Wenn Sie die Pegel im IN PLACE AFL-Modus  
einstellen, befinden sich die Anzeigeelemente  
in Abhängigkeit von den Kanal-FADERN, und  
das wäre ein Problem.  
liegt in dem Umstand, daß SOLO unabhängig  
von der Stellung des ASSIGN-Schalters im je-  
weiligen Kanalzug arbeitet, deshalb können  
Sie einen Kanalzug überprüfen bevor Sie sein  
Routing bestimmen.  
IN PLACE AFL ist der sinnvollste Modus beim  
Mixdown:Wenn ein Kanal eine Mittenan-  
hebung bei 4.236kHz aufweist, leicht nach  
Iinks gepanned ist, und der Fader steht bei -  
5.385db, dann hören Sie auch exakt das, wenn  
Sie den Kanalzug solo schalten-ganz so, als  
hätten Sie einfach alle anderen Kanäle stumm  
geschaltet.  
PRE FADER ist besonders wichtig für die Ein-  
stellungsanleitung . So wird nämlich der ak-  
tuelle Kanal-Pegel zu den Aussteuerungsan-  
zeigen geroutet, und Sie können den wirkli-  
chen Pegel sehen. Diese Prozedur sollten Sie  
immer durchführen, wenn eine neue Signal-  
quelle an die MIC IN- oder LINE IN-Buchsen  
angeschlossen wird.  
SOLO (PEGEL)  
Dieser Regler kontrolliert den Pegel der Signa-  
le, die vom SOLO-Bus kommen. Der Regelum-  
fang reicht von zugedreht über Unity Gain in  
der gerasterten Mittelposition bis zu 10 dB zu-  
sätzlicher Verstärkung. Nach Einstellung des  
SOLO PEGELS wandern die SOLO-Signale wei-  
ter zu den ABHÖRAUSGÄNGEN, dem KOPFHÖ-  
RER-Ausgang und der AUSSTEUERUNGSAN-  
ZEIGE  
.
NOCHMALS: PRE FADER greift das Signal des  
Kanalzuges vor dem FADER ab.Wenn ein Fader  
unterhalb der “U”-Markierung steht, dann  
weiß natürlich die Solo-Schaltung nichts davon  
und routet das Signal mit UnityGain-Pegel zu  
den CONTROL-ROOM- urid PHONES-Ausgän-  
gen sowie den Anzeigeelementen. Dadurch  
kann der Pegel an diesen Ausgängen sehr laut  
sein; je nach Stellung des SOLO PEGEL-Reg-  
lers!!!  
PRE FADER ist der beste Modus um bei der  
Live-Beschallung Kanäle abzuhören, bevor sie  
dem Saalmix zugemischt werden. Sie hören  
zwar nicht die Position im Stereobild, aber das  
volle Signal, auch wenn der Fader zugezogen  
ist.  
RUDE SOLO LIGHT  
Diese blinkende LED erinnert Sie daran, daß Sie  
sich im SOLO-Modus befinden. Anders als bei  
vielen Mischpulten wird hier plakativ ange-  
zeigt, warum Sie möglicherweise nichts aus Ih-  
ren Monitoren hören.  
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AUSSTEUERUNGSANZEIGE  
Die Aussteuerungsanzeige des 1604-VLZ-Pro  
bestehen aus zwei Ketten mit jeweils 12 LEDs,  
über die verschiedene Signale abgelesen wer-  
den können.Wenn in der SOURCE Matrix  
nichts angewählt wurde und sich keine Kanäle  
im SOLO-Modus befinden, erscheint auch  
nichts auf den LED-Ketten. Um sie zu aktivie-  
ren, müssen Sie eine Auswahl in der SOURCE  
Matrix vornehmen (oder einen SOLO-Schalter  
drücken).  
Warum? Weil die LED-Ketten idealerweise das  
anzeigen, was der Toningenieur hört, und das  
sind in den meisten Fällen die CONTROL  
ROOM-Ausgänge oder die PHONES-Ausgänge.  
Der einzige Unterschied liegt in der Tatsache,  
daß der Abhörpegel vom CONTROL ROOM /  
PHONES-Fader bestimmt wird, die LED-Ketten  
aber den SOURCE Mix vor diesem Regler an-  
zeigen.  
AUX TALK  
Zuallererst: Es gibt keine direkte Verbindung  
zwischen AUX SEND 1 und AUX RETURN 1. Das  
sind lediglich Zahlen.  
Sends sind Ausgänge, Returns sind Eingänge.  
AUX SENDs greifen Signale über den AUX-  
Regler der Kanäle ab, mischen diese und schik-  
ken sie über die AUX SEND-Buchsen heraus  
Diese Ausgänge speisen die Eingänge eines  
.
Hall-oder anderen Effektgerätes. Die Ausgänge  
des externen Gerätes werden dann zu den AUX  
RETURN-Buchsen des Mischpultes zurückge-  
führt (19). Diese Signale laufen durch die AUX  
RETURN-Regler und landen schließlich im  
MAIN MIX.  
Die originalen, “trockenen” Signale laufen also  
von den Kanälen zum MAIN MIX und die mit  
Effekt versehenen “nassen” Signale von den  
AUX RETURNS zum MAIN MIX und ergeben  
zusammengemischt einen guten Sound (oder  
auch nicht...). Mit dieser Kenntnis gewappnet  
begeben wir uns nun in die Aux-Welt.  
Wenn der Solo MODE-Schalter auf Pre Fader  
(PFL) geschaltet ist (gedrückt) , dann wer-  
den alle Solo-Signale nur zum linken Anzeige-  
element geroutet. Das -in Zusammenhang mit  
der LEVEL SET LED , ist Teil der Einstellungs-  
anleitung . Im In Place AFL-Modus funktio-  
niert die Aussteuerungsanzeige normal.  
AUX SENDS (MASTER)  
Diese Regler kontrollieren die Pegel der AUX  
SENDS 1 und AUX SENDS 2, bevor das Signal  
zu den AUX AUSGÄNGEN geroutet wird  
.
Das ist ideal für die Kontrolle des Pegels von  
Bühnenmonitoren, wenn Sie dafür AUX 1 und 2  
mit gedrückten PRE-Schaltern ein-  
setzen . Die AUX SENDS 3-6 ha-  
ben diese Regelmöglichkeit nicht -  
sie schicken ihre Mischungen direkt  
und mit Unity-Gain-Pegel zu den je-  
weiligen AUX AUSGÄNGEN.  
Der Regelumfang reicht von zuge-  
dreht über Unity Gain in der gera-  
sterten Mittelposition bis zu 10 dB  
zusätzlicher Verstärkung.  
Das ist der Regler den Sie aufdre-  
hen, wenn der Leadsänger Sie an-  
schaut, auf den Monitor zeigt und  
den Daumen nach oben streckt.  
(Theroretisch müßten Sie den Regler  
nach unten drehen, wenn der Dau-  
men nach unten zeigt, aber das  
kommt so gut wie nie vor.)  
Aussteuerungsanzeige  
kontra Wahrheit  
Sie sind vielleicht schon ein Ex-  
perte in der Welt der “+4”  
(+4dBu=1,23V) und “-10”-(-10dBV= 0,32V)  
Arbeitspegel. Was verschiedene Mischpulte  
grundsätzlich voneinander unterscheidet, ist  
die Wahl der relativen 0dB VU (oder 0VU)-An-  
zeige. Ein “+4”-Mischpult, bei dem ein +4dBu-  
Signal an den Ausgängen anliegt, zeigt OVU  
auf den Anzeigeelementen an. Ein “-10” -  
Mischpult, bei dem -10dBV an den Ausgängen  
anliegt, zeigt ebenfalls 0VU an.  
Wann also ist 0VU gleich 0dBu? Genau hier!  
Auf die Gefahr, einen neuen Standard einzu-  
führen, zeigen Mackie Designs Kompakt  
Mischpulte 0dBu am Ausgang auch mit 0dBu  
auf den LED-Ketten an. Was wäre einfacher?  
Aufgrund des großen Dynamikspielraumes des  
1604-VLZ-Pro können Sie einen guten Mix er-  
stellen, wenn die LED-Ketten von -20 bis  
+10dB anzeigen.  
Die meisten Verstärker übersteuern bei +10dB,  
und einige Aufnahmegeräte gehen schon frü-  
her in die Knie. Ein guter Praxiswert sind Pegel  
zwischen “0” und “+7”  
25  
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Reglern der KANALZUG SEKTION  
.
AUX SENDS SOLO  
Die beiden Regler routen AUX RETURN-Signale  
zu den entsprechenden AUX SEND AUSGÄN-  
GEN : EFX TO MONITOR 1 routet AUX RE-  
TURN 1 zu AUX SEND 1, und EFX TO MONITOR  
2 routet AUX RETURN 2 zu AUX SEND 2. Zuge-  
dreht wird kein Signal durchgelassen, Unity  
Gain befindet sich in der gerastert Mittelposi-  
tion, und ganz aufgedreht liefern sie 15dB Ver-  
stärkung. Die AUX RETURNS 3 und 4 verfügen  
nicht über solche Regler.  
Nehmen wir an, die AUX AUSGÄNGE 1 und 2  
steuern die Bühnenmonitore an. Jetzt möchten  
Sie den Mix überprüfen, den Sie dort hin schi-  
cken, und genau dazu sind diese beiden Schalter  
da (die AUX Wege 3-6 haben diese Schalter nicht).  
Unterhalb eines jeden Schalters befindet sich  
eine grüne LED - so wie die -20/SOLO LED  
die Ihnen hilft, den SOLO-Schalter zu finden.  
-
AUX SENDS SOLO befindet sich allerdings nicht  
PFL (Pre-Fader Listen), und auch nicht wirklich  
SIP (Solo-In-Place). Genaugenommen ist es AFL  
(After-Fader Listen, und es ist natürlich in die-  
sem Fall kein Fader). Im IN PLACE AFL MODUS  
(63), erhalten Sie das Signal des AUX SEND 1  
SOLO, post-AUX SEND (MASTER) Level in der  
linken Seite der CONTROL ROOM-Ausgänge,  
PHONES und ANZEIGEELEMENTE, und AUX  
SEND 2 auf der rechten Seite (wenn sie jemals  
AUX 1 und 2 zum Erstellen eines Stereo-Moni-  
tor-Mix verwenden, dann wissen Sie weshalb).  
Im PRE FADER MODE liegt das Signal in der  
Mitte an, aber immer noch post-AUX MASTER  
Level.  
MAIN/SUBS (AUX RET 3)  
Wenn dieser Schalter nicht gedrückt ist, dann  
funktioniert der AUX RETURN 3 so wie alle an-  
deren - er liefert ein Stereosignal zum STEREO-  
SUMMENSIGNAL . Wenn Sie aber den Schal-  
ter drücken, dann werden die Signale aus der  
Summe genommen und zum 1-2/3-4 Schalter  
geroutet.Aber lesen Sie weiter, denn das war  
noch nicht alles:  
1-2/3-4 (AUX RET 3)  
Wie Sie gerade erfahren haben, hat der 1-2/3-  
4-Schalter keine Folgen, solange der MAIN/  
SUBS-Schalter nicht gedrückt ist. Nehmen wir  
an, er ist gedrückt. Das Stereo-Signal des AUX  
RETURN 3 wird nicht zum MAIN MIX, sondern  
zu den SUBS 1 und 2 (1-2/3-4-Schalter nicht  
gedrückt) oder SUBS 3 und 4 (Schalter gedrückt)  
geroutet.  
AUX RETURNS  
Diese vier Regler justieren den Pegel der Effekt-  
signale die an den STEREO AUX RETURN-Ein-  
gängen anliegen . Der Regelumfang reicht  
von “zu” über Unity Gain in Mittelstellung bis  
20 dB zusätzlicher Verstärkung, womit ein zu  
geringer Pegel mancher Effekt-  
geräte ausgeglichen werden kann.  
Im Normalfall kann dieser Regler  
in der Mittelstellung bleiben,  
Nehmen wir an, Sie haben einen Stereo-  
Schlagzeug-Mix auf den SUBS 1 und 2 liegen  
und können den ganzen Mix über zwei Fader  
anstatt der erwähnten sieben kontrollieren.  
SUB 1 ist zum linken MAIN MIX geroutet und  
SUB 2 zum rechten, wodurch der Schlagzeug-  
Mix in die Summe eingeblendet wird. Die  
Schlagzeug-Kanäle schicken aber über die AUX  
SENDS auch Signale zum Hallgerät, das wie-  
derum zum AUX RETURN 3 zurückgeführt wird.  
So weit so gut.  
während auch der Ausgangsregler  
des Effektgerätes auf Unity Gain  
stehen sollte. Wenn das Ergebnis  
zu laut oder zu leise sein sollte,  
dann justieren Sie bitte am Effekt-  
gerät aber nicht am Mischpult  
nach.  
So verlieren Sie nicht die Über-  
sicht über die Einstellungen der  
Regler am Mischpult.  
Obwohl Sie den AUX RETURN 3 direkt zum  
MAIN MIX (MAIN/SUBS-Schalter nicht ge-  
drückt) routen könnten, sollten Sie das nich  
tun. Statt dessen drücken Sie den MAIN/ SUBS-  
Schalter und vergewissern sich, daß der 1-2/3-  
4-Schalter nicht gedrückt ist. Jetzt wird der  
Hall-Return in den Schlagzeug-Submix einge-  
blendet, und wenn Sie den Fader bewegen,  
folgt der Hall- dem Schlagzeug-Pegel.  
EFX TO MONITOR  
Die Idee hinter diesen Schaltern  
ist ebenso einfach wie hilfreich -  
wenn Sie dem Monitor Mix ein  
Hallsignal hinzufügen möchten,  
dann sind das Ihre Schalter. Sie ar-  
beiten unabhängig von den AUX  
RETURN Pegel-Reglern, und iden-  
tisch mit den AUX 1- und AUX 2-  
26  
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Warum wir das wollen? Weil Sie eben lediglich  
den Hall zum MAIN MIX geroutet haben  
(MAIN/SUBS-Schalter nicht gedrückt) und das  
Schlagzeug mit dem SUB 1- und SUB 2-FADER  
geregelt haben. So wird das “trockene” Signal  
ausgeblendet, das “nasse” Effektsignal hinge-  
gen bleibt voll erhalten. Sie hätten lediglich  
das Effektsignal gehört, weil der Hall von den  
AUX SENDS angesteuert wird, und die können  
natürlich nicht wissen, daß Sie den SUB FADER  
zugezogen haben. Deshalb haben wir diese  
Schalter eingebaut.  
RETURNS SOLO  
Dieser Schalter arbeitet wie die KANAL SOLO-  
Schalter - wenn Sie ihn drücken, wird das exi-  
stierende Signal unterbrochen und durch das  
Return-Signal ersetzt, das zur SUMME, dem  
KOPFHÖRER sowie der AUSSTEUERUNGSAN-  
ZEIGE geroutet wird. Auch hier gilt die Stellung  
des MODE-Schalters. Der Unterschied ist die  
Tatsache, daß alle vier AUX RETURN-Signale  
zum SOLO-Schaltkreis geroutet werden, wenn  
Sie den RETURNS SOLO-Schalter drücken.  
Nehmen wir an, Sie möchten den Snare-Kanal  
solo abhören. Drücken Sie den SOLO-Schalter  
des Kanalzuges und Sie hören lediglich die  
“trockene” Snare, ohne Effektanteil. Das ist  
schon ganz gut, aber lieber möchten Sie auch  
den Hall hören, der am AUX RETURN anliegt.  
Dazu drücken Sie jetzt einfach noch den RE-  
TURNS SOLO-Schalter, und schon hören Sie  
beides.  
C-R/PHONES ONLY (AUX RET 4)  
Wie gesagt, die Standard-Einstellung für alle  
AUX RETURNS ist deren Routing zum MAIN  
MIX. Aber so wie der AUX RETURN 3 seine Be-  
sonderheit aufweist, hat auch der AUX RE-  
TURN 4 eine Option:Wenn Sie diesen Schalter  
drücken, wird das Signal des AUX RETURN 4  
nicht länger zum MAIN MIX sondern direkt  
zum CONTROL ROOM/PHONES SOURCE-Mix  
geroutet . In diesem Zusammenhang ist es  
nicht von Bedeutung, ob die SOURCE Matrix-  
Schalter gedrückt sind, aber das Signal wird  
natürlich von einem gedrückten SOLO-Schalter  
unterbrochen.  
Nehmen wir an, Sie machen eine Live-Aufnah-  
me auf einen Zweispur-Master-Rekorder oder  
eine Live-Beschallung, und die Musiker möch-  
ten live zu einem Rythmussignal spielen. Sie  
könnten das Rythmussignal in die Summe ein-  
spielen, aber dann wäre es ja auch auf dem  
Band respektive in der PA. Deshalb ist das der  
Schalter für Sie. Analog dazu können Sie auf  
diese Art und Weise alles einspielen, was nur  
der Ton-Ing und die Musiker, aber nicht das Pu-  
blikum hören soll.  
Da es sich dabei um eine globale Funktion  
handelt, hören Sie jetzt möglicherweise Signa-  
le, die Sie nicht hören möchten, nämlich die  
AUX RETURN-Signale anderer Kanäle. Um das  
zu verhindern, drehen Sie die AUX RETURN-  
Regler der anderen Kanäle zu, oder drücken Sie  
die MUTE-Schalter der ungewünschten Kanal-  
züge.  
Herzlichen Glückwunsch! Sie wissen jetzt alles  
über den 1604-VLZ-Pro und können sich eine  
kleine Pause gönnen.  
27  
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MODIFIKATIONEN  
1604-VLZ Post-EQ-Modifikation  
Diese Modifikation bewirkt, daß bei gedrück-  
tem Pre-Schalter das Signal Post- statt Pre-EQ  
zu den AUX SENDS 1 und 2 geroutet wird. An-  
sonsten verläuft der Signalweg immer noch  
Post Low Cut, Pre Mute und Pre Fader. Bei  
nicht gedrücktem Pre-Schalter wird das Signal  
von dieser Modifikation nicht beeinflußt. Die  
folgenden Arbeitschritte müssen für jeden  
Kanalzug vorgenommen werden:  
WARNUNG  
Vorsicht! Diese Modifikations-  
anweisungen gelten aus-  
schließlich für qualifiziertes Per-  
sonal. Um die Gefahr eines elektrischen Schla-  
ges auszuschließen, sollten Sie - mit Ausnahme  
des Sicherungsaustausches - alle Service und  
Modifikationsarbeiten von qualifiziertem Per-  
sonal durchführen lassen.  
1. Entfernen Sie alle Kabel inkl. des Strom-  
kabels.  
Garantiehinweis  
2. Legen Sie das Mischpult mit der Oberseite  
nach unten auf eine weiche Unterlage.  
3. Wenn Sie Ihr Mischpult mit einem Rotopod  
ausgestattet oder für den Rackbetrieb konfi-  
guriert haben, montieren Sie es bitte wieder  
als Tischmischpult.  
4. Entfernen Sie die Schrauben der Unterseite.  
Notieren Sie sich, welche Schrauben zu wel-  
chen Stellen gehören. Entfernen Sie die Un-  
terseite.  
Jede Modifikation an einem Mackie Designs  
Produkt muß von unserem authorisierten Ser-  
vice-Center vorgenommen werden. Mackie De-  
signs übernimmt keine Verantwortung für  
Schäden oder Verletzungen, die durch die Mo-  
difikation entstanden sind. Im Falle eines sol-  
chen Schadens behält Mackie Designs es sich  
vor, die Garantie für ungültig zu erklären.  
SEIEN SIE BITTE VORSICHTIG!  
5. Schneiden Sie mit einem scharfen Messer  
den Leiter am Punkt (5) durch. Schneiden  
Sie ihn ganz durch und vermeiden Sie die  
Beschädigung von benachbarten Bauteilen.  
Das sieht bei jedem Kanalzug etwas anders  
aus; die Abbildung zeigt Kanal Nr. 16, der  
sich sehr stark von den anderen unterschei-  
det, sowie Kanal Nr. 15, der recht ähnlich ist.  
6. Setzen Sie einen Jumper zwischen der recht-  
eckigen Fläche bei Punkt (B) und der recht-  
eckigen Fläche bei Punkt (C) ein.  
Anmerkung zu Jumpern  
(Drahtbrücken)  
Achten Sie bei der Installation von Jumpern  
darauf, daß die Enden der Jumper nicht durch  
die Löcher in der Platine ragen. Löten Sie die  
Enden flach auf die gewünschte Stelle, und  
achten Sie darauf, daß keine Enden überste-  
hen.  
7. Wiederholen Sie diesen Vorgang für jeden  
Kanal, den Sie modifizieren möchten.  
8. Überpüfen Sie Ihre Arbeit sorgfältig und  
schrauben Sie Unterseite wieder an.  
Das war’s.  
Kanal 16  
Kanal 15  
28  
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MODIFIKATIONEN  
1604-VLZ-Pro Source Modifikation  
Diese Modifikation schaltet den C-R/ PHONES-  
Regler der SOURCE Matrix so, daß das Stereo-  
signal vor (Pre) anstatt hinter (Post) dem MAIN  
MIX-Regler abgegriffen wird.  
WARNUNG  
Vorsicht! Diese Modifikations-  
anweisungen gelten aus-  
schließlich für qualifiziertes Per-  
sonal. Um die Gefahr eines elektrischen Schla-  
ges auszuschließen, sollten Sie - mit Ausnahme  
des Sicherungsaustausches - alle Service und  
Modifikationsarbeiten von qualifiziertem Per-  
sonal durchführen lassen..  
Das gleiche Ergebnis erzielen Sie, wenn Sie zwei  
Monoklinken-Jumper-Kabel bis zum ersten  
Klick in den MAIN INSERT (L und R) und die  
anderen Enden in den STEREO AUX RETURN 4  
einstecken, der wiederum zu C-R/ PHNS ONLY  
geroutet ist. Der STEREO AUX RETURN 4-Reg-  
ler kontrolliert die Lautstärke ebenso wie der  
C-R/PHONES-Regler.  
Außerdem können Sie die TAPE INPUT (L und  
R) Cinch-Eingänge verwenden und den TAPE  
SOURCE-Schalter in der SOURCE MATRIX akti-  
vieren.  
Garantiehinweis  
Jede Modifikation an einem Mackie Designs  
Produkt muß von unserem authorisierten Ser-  
vice-Center vorgenommen werden. Mackie De-  
signs übernimmt keine Verantwortung für  
Schäden oder Verletzungen, die durch die Mo-  
difikation entstanden sind. Im Falle eines sol-  
chen Schadens behält Mackie Designs es sich  
vor, die Garantie für ungültig zu erklären.  
SEIEN SIE BITTE VORSICHTIG!  
1. Entfernen Sie alle Kabel inkl. des Strom-  
kabels.  
2. Legen Sie das Mischpult mit der Oberseite  
nach unten auf eine weiche Unterlage.  
3. Wenn Sie Ihr Mischpult mit einem Rotopod  
ausgestattet oder für den Rackbetrieb konfi-  
guriert haben, montieren Sie es bitte wieder  
als Tischmischpult.  
4. Entfernen Sie die Schrauben der Unterseite.  
Notieren Sie sich, welche Schrauben an wel-  
che Stellen gehören. Entfernen Sie die Un-  
terseite.  
5. Schneiden Sie mit einem scharfen Messer  
den Leiter zwischen den Punkten (ZL) und  
(ZR) durch. Schneiden Sie ihn ganz durch  
und vermeiden Sie die Beschädigung von  
benachbarten Bauteilen.  
Anmerkung zu Jumpern  
(Drahtbrücken)  
Achten Sie bei der Installation von Jumpern  
darauf, daß die Enden der Jumper nicht durch  
die Löcher in der Platine ragen. Löten Sie die  
Enden flach auf die gewünschte Stelle, und  
achten Sie darauf, daß keine Enden überste-  
hen.  
6. Setzen Sie einen Jumper zwischen dem  
rechteckigen Feld bei Punkt (YL) und dem  
rechteckigen Feld bei Punkt (ZL) sowie einen  
weiteren zwischen den rechteckigen Feldern  
der Punkte (YR) und (ZR).  
7. Überpüfen Sie Ihre Arbeit sorgfältig, und  
schrauben Sie Unterseite wieder an.  
Das war’s.  
29  
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SIGNALFLUSSDIAGRAMM  
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GAIN STRUKTUR DIAGRAMM  
31  
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SPEZIFIKATIONEN  
Eingangs-Gleichtaktunterdrückung (CMR)  
Rauschabstand  
Mic In auf Insert Send Out, max. Gain  
20Hz-20kHz Bandbreite, Klinkensummenaus-  
gang, Kanäle Trim @ Unity Gain, Kanal-EQs auf  
Nullstellung, alle Kanäle dem Main Mix zuge-  
ordnet, ungerade Kanäle nach links gepanned,  
gerade Kanäle nach rechts gepanned.  
lkHz:  
besser als 90dB  
Maximale Pegel  
Mic in:  
Alle anderen Eingänge:  
Main Mix ¼Ausgänge:  
Alle anderen Ausgänge:  
+22dBu  
+22dBu  
+28dBu  
+22dBu  
Main Mix Fader Unity, Kanal-Fader zu: -86,5dBu  
(90dB Rauschspannungsabstand, ref +4dBu)  
Main Mix Fader @ Unity,  
Impedanzen  
Mic in:  
Kanal Insert Return:  
Kanal-Fader @ Unity:  
-86,5dBu  
1,3 kOhm  
2,5 kOhm  
Total Harmoric Distortion (THD)  
Alle anderen Eingänge: 10 kOhm oder größer  
lkHz @ +l4dBu:  
20Hz-20kHz  
Tape Out:  
Alle anderen Ausgänge:  
1,1 kOhm  
120 Ohm  
Mic zu Main Out:  
>0.00007%  
Übersprechen  
EQ  
1kHz relativ zu 0dBu, 20Hz-20kHz Bandbreite,  
High Shelving:  
15dB @ 12kHz  
Line in, Klinkensummenausgang, Trim @ Unity  
Mid Peaking:  
Low Shelving:  
Low Cut Filter:  
15dB, Sweep 100Hz-8kHz  
15db @ 80Hz  
18dB/Oktave, -3dB @ 75Hz  
Kanal-Mute-Schalter gedrückt:  
Kanal-Gain-Regler zu:  
-84dBu  
-84dBu  
Frequenzgang  
Netzspannung,  
Mic Input zu beliebigem Output  
Leistungsaufnahme, Sicherung  
230 VA.C., 50Hz, 50 Watt, 0.5A träge, 5 x 20mm  
20Hz bis 60kHz:  
20Hz bis 100kHz:  
+0dB/-1dB  
+0dB/-3dB  
Gewicht  
Ohne Rotopod:  
Äquivalentes Eingangsrauschen (EIN)  
Mic In zu Insert Send Out, max. Gain  
150 Ohm Abschlußwiderstand:  
-129,5dBm unbewertet  
9,1kg  
32  
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SERVICE INFO  
Für alle Beteiligten ist es hilfreich, wenn Sie im  
Falle eines Defektes erst einmal selbst Fehler-  
suche-Grundlagen durchführen, bevor Sie das  
Mischpult zu uns schicken. Zum einen erspart  
Ihnen das die Ausfallzeit, zum anderen aber  
auch möglicherweise die peinliche Feststel-  
lung, daß u.U. lediglich das Stromkabel nicht  
ganz eingesteckt war.  
Stromversorgung?  
· Unsere Lieblingsfrage: Ist der POWER-Schal-  
ter an?  
· Ist das Netzanschlußkabel in Ordnung?  
· Führt die Steckdose, an dem Sie das 1604  
VLZ-Pro angeschlossen haben, Strom?  
· Überprüfen Sie die Sicherung (32).  
MACKIE-SERVICE  
FEHLERSUCHE  
1. Bitte überprüfen Sie zunächst die vorange-  
gangenen Hinweise zur Fehlersuche und LE-  
SEN SIE DIESE BEDIENUNGSANLEITUNG,  
wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.  
2. Kontaktieren Sie Ihren Mackie-Händler. Das  
Mackie-Service-Center teilt ihm eine Ein-  
lieferungsnummer und die Anschrift mit, an  
die das Gerät im Servicefall zu senden ist.  
Bitte schreiben Sie die Einlieferungsnummer  
in GROSSEN BUCHSTABEN gut leserlich au-  
ßen auf die Verpackung und lassen Sie das  
Gerät über Ihren Mackie-Händler ein-  
schicken. (Sendungen ohne Einlieferungs-  
nummer verlängern die Aufenthaltszeit Ihres  
Gerätes im Service erheblich!)  
Kein Eingangssignal?  
· Sind die Kanäle zum richtigen Mix geroutet  
(1-2, 3-4, L-R )?  
· Ist der Fader aufgezogen?  
· Unterbrechen Sie die Verbindungen aller  
INSERT-Geräte.  
· Schließen Sie dieselbe Quelle an einen an-  
deren Kanal an, und stellen Sie diesen iden-  
tisch ein.  
Kein Ausgangssignal?  
· Ist der betreffende Pegel-Regler (wenn vor-  
handen) aufgedreht?  
· Wenn Sie die CONTROL ROOM- oder  
PHONES-Ausgänge abhören, haben Sie eine  
SOURCE-Anwahl getätigt?  
3. Behalten Sie die Bedienungsanleitung und  
das Stromkabel zuhause.  
· Wenn es sich um einen der MAIN-Ausgänge  
handelt, entkabeln Sie alle anderen.Wenn  
es z.B. der Klinken-LEFT MAIN OUT ist,  
entkabeln Sie die CINCH-Ausgänge. Wenn  
das Problem verschwindet, dann liegt es  
nicht am Mischpult.  
· Wenn es ein Stereopaar ist, dann vertau-  
schen Sie die Anschlüsse. Wenn das Problem  
verschwindet, dann liegt es nicht am Misch-  
pult.  
4. Verpacken Sie das Gerät im Original-Karton.  
Stellen Sie bitte sicher, daß das Gerät mit al-  
lem notwendigen Verpackungszubehör (Pla-  
stikfolie, Schaumstoffblöcke) eingepackt und  
somit für den Transport gut gesichert ist.  
5. Wenn Sie das Gerät einpacken, legen Sie  
bitte UNBEDINGT die folgenden Informa-  
tionen bei:  
A. Ein kurze und eindeutige Beschreibung, wie  
sich das Problem nachvollziehen läßt.  
B. Eine Kopie der Rechnung, auf der sowohl  
Preis wie Anschaffungsdatum ausgewiesen  
sind.Wenn wir das Problem nicht nachvoll-  
ziehen oder den Beginn der Garantiezeit  
nicht feststellen können, wird die Reparatur  
kostenpflichtig.  
Nebengeräusche?  
· Drehen Sie die Kanal GAIN- und AUX RE-  
TURN-Regler nacheinander zu. Wenn die  
Nebengeräusche verschwinden, dann liegt  
es am Kanal oder an dem damit verbunde-  
nen Signal. Trennen Sie die Verbindung zur  
Signalquelle; wenn die Nebengeräusche ver-  
schwinden, dann liegt das Problem bei der  
Signalquelle.  
C. Ihre vollständige Anschrift sowie eine Tele-  
fon-Nummer, unter der Sie tagsüber erreich-  
bar sind.  
33  
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ANHANG A: ANSCHLÜSSE  
können nicht ohne Adapter an Mackie-Mi-  
“XLRANSCHLÜSSE  
xern angeschlossen werden. Der Anschluß  
muß auf je ein Kabel für rechten und den  
linken Kanal aufgeteilt und dann an zwei  
Mikrofoneingänge angeschlossen werden.  
Sie können sich einen Stereo-Mikrofon Ad-  
apter “basteln”, indem Sie zwei Kabel aus  
einer weiblichen Klinkenbuchse an zwei  
männliche XLR-Stecker führen, eins für den  
linken und das andere für den rechten Kanal.  
· Symmetrierte Mono-Klinkenstecker. Wenn  
eine Stereoklinke symmetrisch beschaltet  
ist, liegen die Signale wie folgt an:  
Bei Mackie-Mischpulten werden (weibliche)  
XLR-Buchsen für alle Mikrofon-Eingänge ver-  
wendet (Pin 1 = Masse, Pin 2 = “+” und Pin 3  
= `=”, siehe Abb. A). Die Anschlüsse entspre-  
chen den Spezifikationen der AES (Audio Engi-  
neering Society).  
Zum Anschluß an diese Buchsen sollten Sie ei-  
nen “männlichen” XLR-Stecker verwenden, der  
sich in aller Regel an einer Seite eines soge-  
nannten Mikrofonkabels befindet.  
Tip = “+”, Ring = “-” und Sleeve = Masse.  
· Unsymmetrische Send/Returns. Wenn eine  
Stereoklinke als “Y”-Send/Return-Stecker  
beschaltet ist, liegen die Signale wie folgt  
an:Tip = Signal Send (Ausgang des Mixers),  
Ring = Signal Return (Eingang in den Mixer)  
und Sleeve = Masse.  
MONOKLINKENSTECKER UND  
BUCHSEN  
Abb. A: XLR-Anschlüsse  
“TS” steht im amerikanischen für Tip-Sleeve  
die zwei Pole einer Mono-Klinkenbuchse (Abb.  
C). Mono-Klinkenbuchsen kommen ebenfalls in  
verschiedensten Anwendungsgebieten zum  
Einsatz und sind immer unsymmetrisch (Tip  
“+” und Sleeve = Masse). Einige Anwendungs-  
beispiele:  
· Unsymmetrierte Mikrofone-  
· Elektrische Gitarre und elektronische Instru-  
mente  
KLINKENSTECKER- UND BUCHSEN  
Die amerikanische Bezeichnung “TRS” steht  
für “Tip-Ring-Sleeve”, jene drei Pole einer Ste-  
reo-Klinkenbuchse oder eines symmetrierten  
Klinkenanschlusses. (Siehe Abb. B) Die Stecker  
kommen in verschiedenen Fällen  
zum Einsatz:  
· Stereo-Kopfhörer und, seltener, Stereo-Mi-  
krofone und Stereo-Line-Verbindungen.  
Beim Stereobetrieb ist die Klinkenbuchse  
wie folgt beschaltet:Tip = Links,  
· Unsymmetrierte Line-Verbindungen  
Ring = Rechts und Sleeve = Masse.  
Abb. B: ¼”-Stereoklinkenbuchsen  
Abb. C: “TS”-Mono-Klinkenstecker  
· Stereomikrofone, die linkes und rechtes Si-  
gnal gemeinsam in einem Stecker führen,  
34  
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GESCHALTETE KLINKENBUCHSEN  
In den Klinkenbuchsen können Schalter inte-  
griert sein, die durch das Einstecken eines Stek-  
kers aktiviert werden. Diese Schalter können  
beispielsweise den Insert-Weg eines Kanals ak-  
tivieren oder das Eingangs-Routing eines Si-  
gnals verändern.  
UNSYMMETRIERTE  
LINEVERBINDUNGEN  
In den meisten Studio- und Live-Situationen  
findet man eine Kombination von unsymmetri-  
schen und symmetrischen Eingängen und Aus-  
gängen vor, was in der Regel aber kein Pro-  
blem darstellt.  
Beim Mackie 1604-VLZ-Pro kommen solche  
Schalter in den Kanal-Insert- und Main Mix-  
Insert Buchsen, sowie den Input-Buchsen und  
AUX Returns zum Einsatz. Siehe “Spezielle  
Mackie-Anschlüsse” an späterer Stelle. Außer-  
dem setzen wir diese Schalter ein, um Line-  
Level-Eingänge zu erden, solange die Buchse  
nicht belegt ist.  
In den meisten Fällen muß ein Stecker ganz  
eingesteckt sein, um den Schalter zu aktivie-  
ren.  
Mackie verwendet Bauteile, die auch das nur  
teilweise Einstecken des Steckers erlauben. Sie-  
he auch hier “Spezielle Mackie-Anschlüsse” an  
späterer Stelle.  
· Wenn Sie einen symmetrischen Ausgang mit  
einem unsymmetrischen Eingang verbinden,  
stellen Sie sicher, daß die signalführenden  
Leiter (“+”) miteinander und der Minuspol  
des symmetrischen Signals mit der Masse  
des unsymmetrischen Signals verbunden  
werden.  
· In den meisten Fällen wird die Masse des  
symmetrischen Signals auch mit der Masse  
des unsymmetrischen Signals verbunden.  
Falls es zu Brummen oder Radio-Störgeräu-  
schen kommt, kann man diese Verbindung  
auf der symmetrischen Seite auch unterbre-  
chen.  
In einigen Fällen müssen Sie Ihr Equipment  
mit speziellen Adaptern anschließen; so z.B.  
wenn Sie eine Verbindung von einem sym-  
metrischen, weiblichen XLR-Stecker zu ei-  
nem unsymmetrischen Klinkenstecker benö-  
tigen.  
CINCH-STECKVERBINDUNGEN  
Cinch-Steckverbindungen (im engl.: RCA-type  
plugs) finden besonders bei sog. Consumer-Ge-  
räten Verwendung. Sie kennen sie von Ihrer  
HiFi-Anlage und vielleicht Ihrem Camcorder. Sie  
(die Steckverbindungen, nicht Sie) sind nicht  
symmetriert und aus elektrischer Sicht iden-  
tisch mit Mono-Klinkensteverbindungen (Abb.  
C). Verbinden Sie den signalführenden Leiter  
mit dem mittleren Pin und die Masse mit dem  
äußeren Kranz des Cinch-Verbinders. Beim  
Mackie 1604-VLZ-Pro finden Sie Tape-In- sowie  
Tape-Out-Buchsen in Cinch-Ausführung.  
SPEZIELLE MACKIE-ANSCHLÜSSE  
Die Anschlüsse des Mackie 1604-VLZ-Pro sind  
für symmetriert-auf-unsymmetriert-Verbindun-  
gen vorbereitet. Wenn man eine Mono-Klinke  
in einen symmetrierten Stereo-Klinken-Eingang  
steckt, wird der Eingang automatisch unsym-  
metrisch, und die richtigen Verbindungen wer-  
den hergestellt. Steckt man im umgekehrten  
Fall eine Stereo-KIinke in einen unsymmetri-  
schen Eingang, so wird dieser automatisch den  
Ring mit der Masse verbinden.  
35  
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MERKE:Vermeiden Sie eine  
Überlastung oder einen Kurz-  
schluß des vom Mixer abgegrif-  
fenen Signals. Das würde das  
interne Signal im l604-VLZ-Pro beeinträchti-  
gen.  
SEND/RECEIVE  
INSERT-KLINKENBUCHSEN  
Bei den Insert-Buchsen der 1604-VLZ-Pro Ein-  
gangskanäle handelt es sich um Stereo-  
KIinkenbuchsen. Sie sind unsymmetrisch, aller-  
dings liegen dadurch sowohl der Mixer-Output  
(Send) wie auch der Mixer-Input (Return) auf  
einem Stecker an (Siehe Abb. F).  
MACKIE STEREO-INPUTS  
UND RETURNS:  
Mono, Stereo usw.  
Sleeve stellt hierbei die Masse-Uerbindung für  
beide Signale dar; (Tip = Send, Ring = Return).  
Die Stereo-Line-Eingänge und Stereo Returns  
des 1604-VLZ-Pro sind denkbar einfach zu  
handhaben, da sie je nach Handhabung auto-  
matisch stereo oder mono arbeiten. So funktio-  
niert es:  
Ein Mono-Signal sollte an einer mit L (Mono)  
gekennzeichneten Eingangs- oder Return-  
Buchse angeschlossen werden. Das Signal wird  
sowohl zur linken wie auch zur rechten Seite  
des Return-Schaltkreises geroutet und taucht  
in der Mitte des Stereobildes jenes Busses auf,  
zu dem es geroutet wurde. Es kann natürlich  
auch via Pan-Regler im Stereobild verschoben  
werden.  
Ein Stereo-Signal, das an zwei Steckern anliegt,  
sollte an die Left-(MONO)- und Right-Input-  
oder Return-Buchsen angeschlossen werden.  
Ein Stecker in der RIGHT-Buchse deaktiviert die  
Mono-Funktion, und das Signal erscheint ste-  
reo im Klangbild.  
Send ohne Return  
an einer Insert-Buchse  
Wenn Sie eine Mono-KIinke in eine Insert-  
Buchse des 1604-VLZ-Pro nur bis zum ersten  
Klick einstecken, aktiviert der Stecker nicht den  
internen Schalter und der Insert-Weg wird  
nicht geöffnet. Auf diese Art und Weise können  
sie ein Kanal- oder Bus-Signal direkt an diesem  
Punkt abgreifen, ohne den Normalbetrieb zu  
unterbrechen.  
Wenn Sie den Stecker hingegen bis zum zwei-  
ten Klick einstecken, wird das Kanalsignal un-  
terbrochen und Sie schaffen einen Direktaus-  
gang mit Signalunterbrechung zum Master.  
(Siehe Abb. E)  
Ein an den RIGHT-Eingang angeschlossenes Si-  
gnal taucht lediglich am Right-Bus auf -ein Ef-  
fekt, den man sicherlich nur selten benötigt.  
Abb. E  
36  
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MULTI UND “Y”-ADAPTER  
Ein Multi- oder “Y”-Adapter ermöglicht durch  
seine parallele Verdrahtung das Routing von  
einem Ausgang zu zwei oder mehreren Eingän-  
gen. Sie können diese Adapter sowohl fiir sym-  
metrische wie auch unsymmetrische Ausgänge  
verwenden.  
Zur Erinnerung:Verwenden Sie  
diese Adapter lediglich zum An-  
schluß eines Ausgangs an meh-  
rere Eingänge.Wenn Sie hinge-  
gen mehrere Ausgänge auf einen Eingang le-  
gen möchten, brauchen Sie dazu ein Mischpult  
und keinen Adapter.  
Y-lnsertkabel  
Y-Splitkabel  
37  
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ANHANG B: SYMMETRIERTE  
VERBINDUNGEN, PHANTOMSPEISUNG,  
ERDUNG UND ANDERE MYSTERIEN  
das Mikrofongehäuse eingebaut ist. Dieser Im-  
pedanzwandler und die Mikrofonkapsel (Bei  
Electret-Kondensatormikrofonen nur der Im-  
pedanzwandler) benötigen eine externe Strom-  
quelle.  
Symmetrierte Leitungen  
Symmetrierte Leitungen bieten einen besseren  
Schutz gegenüber Störeinstreuungen von elek-  
tromagnetischen Wellen auf das eigentliche  
Nutzsignal (solche Störquellen sind z.B. Handys,  
Lichtdimmer, schlecht entstörte Schalter usw.).  
Da symmetrierte Verkabelungen und Systeme  
diese Nebengeräusche minimieren, ist die Ver-  
bindungsmethode besonders bei längeren Ka-  
belstrecken eigentlich obligatorisch. Ein langes,  
unsymmetrisches Kabel ist fast ein Garant für  
unerwünschte Einstreuungen. Symmetrische Ein-  
gangsbuchsen haben den Vorteil, daß weniger  
Störgeräusche in das System eindringen. Unab-  
hängig von der Art der Eingangsbuchsen sind  
symmetrierte Kabel auf jeden Fall vorzuziehen.  
Was genau ist diese Stromquelle?  
Die naheliegenste externe Stromquelle für ein  
modernes Mikrofon ist eine Batterie. Der einzi-  
ge technische Vorteil einer Batterie ist, daß sie  
eine reine Gleichspannung liefert. Der andere  
Vorteil (für den Batteriehersteller) ist die Tatsa-  
che, daß Sie immer wieder neue Batterien kau-  
fen müssen. Röhrenmikrofone benötigen für den  
Betrieb auch noch verschiedene Spannungen,  
was automatisch die Verwendung von Multi-  
Leiter-Kabeln und nicht standardisierten Steck-  
verbindungen bedeutet. Ein Röhrenmikrofon hat  
in allen Fällen ein spezielles, externes Netzteil.  
In den späten 60er Jahren transistorisierte Neu-  
mann (Hersteller der legendären U47 und U87  
Mikrofone) seine Mikrofone und führte ein ex-  
ternes Stromversorgungssystem unter der ge-  
schützten Bezeichnung Phantomspeisung ein.  
Weil der Begriff geschützt ist, nennen andere  
Hersteller es beispielsweise “Simplex Powering”.  
Im Laufe der Zeit wurde die Bezeichnung zu ei-  
nem DIN Standard1.  
Phantomspeisung und Mikrofone  
Geschichte  
Kondensator-Mikrofone unterscheiden sich von  
dynamischen und Bändchenmikrofonen dadurch,  
daß sie nicht autark arbeiten können. Sie erzeu-  
gen durch das Auftreffen von Schallwellen kei-  
ne elektrische Energie. Vielmehr modifiziert ein  
Kondensatormikrofon die extern zugeführte  
Energie, und liefert so ein Abbild des Schaller-  
eignisses.  
Dynamische und Bändchenmikrofone hingegen  
benutzen Magnetismus um die Schallenergie  
in elektrische Energie umzuwandeln. Darüber  
hinaus sind beide Mikrofontypen Niedrig-Im-  
pedanz-Typen. Man kann ein dynamisches Mi-  
krofon direkt an einen niederohmigen Misch-  
pult-Eingang anschließen. Viele dynamische  
Mikrofone arbeiten nach diesem Prinzip.  
Auf der anderen Seite sind Kondensatormikro-  
fone Hoch-Impedanz-Geräte.Wie hoch? Sehr,  
sehr hoch, etwa 1 Gigaohm. Das ist hoch ge-  
nug, damit die Eigenkapazität des angeschlos-  
senen, abgeschirmten Kabels den Ausgang des  
Mikrofones hörbar beeinträchtigen würde. Aus  
diesem Grund verfügen alle Kondensatormikro-  
fone über einen Impedanzwandler in Form ei-  
ner Röhre oder eines Feld-Effekt-Transisitors,  
der ganz in der Nähe der Mikrofonkapsel in  
Warum also “Phantomspeisung”? Wie daß Phan-  
tom in dem alten Comic Strip ist sie da wenn  
man sie braucht und unsichtbar wenn nicht.  
Die Technologie ist nicht neu, sondern stammt  
ursprünglich aus der Raumfahrttechnologie.  
Wie so viele andere Dinge wurde sie schließ-  
lich von einer Telefongesellschaft zur Großse-  
rienverwendung gebracht.  
Wichtig ist: Phantomspeisung ist ein kompati-  
bles System. Sowohl dynamische als auch Kon-  
densatormikrofone können problemlos an den  
gleichen Mikrofoneingängen eingesetzt werden.  
Um es technisch auzudrücken, bezieht sich die  
Phantomspeisung auf ein System, bei dem das  
Audiosignal der symmetrischen Leitung in einem  
Differential-Modus zugeführt wird, während  
1Es gibt noch ein weiteres externes Stromversorgungssystem unter den Bezeichnungen A-B oder T-System Powering. Hierbei werden die Pins 2 und 3 sowohl für den Transport  
von Audio wie auch Strom benutzt. Es ist nicht kompatibel zu dynamischen oder phantomgespeisten Mikrofonen.  
38  
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WAS GEHT & WAS GEHT NICHT BEI PHANTOMSPEISUNG  
Wenn Sie ein Kondensatormikrofon anschlies-  
sen, stellen Sie sicher, daß es für Phantomspei-  
sung ausgelegt ist.  
Machen Sie sich keine Sorgen über den An-  
schluß anderer Mikrofone, solange deren Aus-  
gang symmetriert und schwimmend ist.  
Stellen Sie sicher, daß der Ausgang des Mikro-  
fons niederohmig, symmetriert und schwim-  
mend ist. Das ist speziell bei älteren Ribbon-  
Mikrofonen wie dem CINCH 44BX und 77DX  
wichtig.  
Schließen Sie keine Mikrofone oder Geräte  
an, die nicht dem DIN 45 596 Standard ent-  
sprechen.  
Muten Sie Ihr Wiedergabesystem, wenn Sie die  
Phantomspeisung an- oder ausschalten oder  
Mikrofone anschließen – ansonsten ist ein  
recht lautes Ploppgeräusch die Folge.  
Schließen Sie keine Geräte oder Mikrofone mit  
A-B oder T-System ohne die adäquaten Adap-  
ter an.  
Schalten Sie die Phantomspeisung ab, wenn  
Sie Bändchen-Mikrofone anschließen. Machen  
Sie sich keinen Sorgen über den Anschluß Ihrer  
Röhrenkondensatormikrofone. Sie sind kompa-  
tibel, benötigen aber keine Phantomspeisung.  
der DC-Strom in einem Common-Modus zuge-  
führt wird. Die Audiosignale wandern über die  
Pins 2 und 3, der Strom hingegen simultan  
über die gleichen Pins. Pin 1 stellt die Erdung  
für Audio und Strom.  
buchsen oder Minatur-XLR-Verbindungen und  
kommen in der Regel bei Tonabnehmern von  
Instrumenten zum Einsatz.  
Phantomspeisung ist durch den DIN Standard  
45 596 oder den IEC Standard 268-15A defi-  
niert. Ihr Mackie Designs-Mischpult geht mit  
diesen Standards konform.  
Mikrofone, die keine Stromversorgung benöti-  
gen, ignorieren ganz einfach die zwischen Pin  
2 und Pin 3 anliegende Spannung.Wenn man  
mit einem Voltmeter die Spannung zwischen  
Pin 2 und Pin 3 mißt, zeigt die Anzeige 0 Volt  
DC an, und nichts anderes erkennt auch das  
dynamische Mikrofon. Mißt man zwischen Pin  
2 und Pin 1, oder Pin 3 und Pin l, wird die  
Phantomspeisungspannung - in der Regel 48V  
- angezeigt, ohne daß ein Mikrofon ange-  
schlossen ist. Ein dynamisches Mikrofon igno-  
riert die Spannung ebenso wie der Mischpult-  
eingang.  
In jüngster Zeit wird der Begriff Phantom-  
speisung für jede Art von Stromfernversorgung  
mißbraucht. Im strikten Sinne des DIN Stan-  
dards ist das nicht korrekt. Vielmehr nehmen  
Mikrofone oder Übertrager, die nach anderen  
Systemen als dem DIN Standard arbeiten, so-  
gar Schaden, wenn sie an ein solches System  
angeschlossen würden. Glücklicherweise ver-  
wenden diese Systeme meistens Stereoklinken-  
Was funktioniert?  
Um mit der Phantomspeisung kompatibel zu  
sein, muß ein Gerät (Mikrofon, Preamp mit  
mikrofonartigem Ausgang oder eine DI Box)  
mit einem symmetrischen, niederohmigen Aus-  
gang ausgestattet sein. Das schließt die mei-  
sten Aufnahme- und Live-Mikrofone wie  
Shure® SM58, SM57, Electro-Voice® RE-15,  
RE-16, RE-20, Electro Voice® ND Serie,  
Beyer® M160, M500,AKG® D224, D12, D112  
und viele andere ein.  
Wenn Sie zu den Glücklichen gehören, die ein  
Röhrenkondensatormikrofon wie das AKG®  
C12, Neumann® U47 oder U67 besitzen, dann  
seien Sie unbesorgt; diese Mikrofone können  
problemlos an ein Phantomspeisungssystem  
angeschlossen werden; sie benötigen ohnehin  
eine separate Stromversorgung.  
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Was funktioniert nicht?  
4. Führen Sie keine Mikrofon- und Lautspre-  
chersignale in den gleichen Steckfeldern. Für  
die Erdung der Schirme gibt es soviele Philo-  
sophien wie Gebäude auf diesem Planeten.  
Für nicht ausgebildete User stellt ein Signal-  
steckfeld ohnehin ein nicht zu unterschät-  
zendes Risiko für die Anlage dar.  
5. Das Stecken von Mikrofonleitungen bei ge-  
schalteter Phantomspeisung ist nicht unpro-  
blematisch; bitte berücksichtigen Sie dies  
bei der Anlagenplanung.  
6. Setzen Sie verdrillte Leitungen für Lautspre-  
chersignale ein.  
7. Halten Sie den Abstand zwischen Verstär-  
kern und Lautsprechern so kurz wie nur  
möglich.  
Diese Liste ist kurz:  
l. Mikrofone mit unsymmetrierten Ausgängen.  
2. Mikrofone mit geerdeten “Center-tapped”-  
Ausgängen.Viele der alten Bändchen-  
mikrofone haben solche Anschlüsse. Lassen  
Sie die Masse von einem Techniker abklem-  
men und das Mikrofon ist kompatibel zur  
Phantomspeisung. Wenn Sie diese Modifika-  
tion unterlassen, nimmt Ihr Mikrofon mögli-  
cherweise Schaden. Wenn Sie zuerst das Mi-  
krofonanschließen und dann die Phantom-  
speisung einschalten, kann nichts passieren.  
Diese Methode empfehlen wir Ihnen auch  
für den Fall, daß Sie nicht wissen, ob Ihr Mi-  
krofon “Center-Tapped” ist.  
3. Hoch-Impedanz-Mikrofone.  
8. Verwenden Sie nach Möglicheit keine  
Klinkensteckverbindungen und auch keine  
XLR-Verbindungen für Lautsprechersignale.  
Einerseits ist der Kontaktwiderstand dieser  
Verbindungstypen zu hoch für diese Art von  
Signalen und außerdem laden sie zur Fehl-  
bedienung geradezu ein.  
4. Mikrofon mit einem Kurzschluß zwischen  
Pin 2 oder Pin 3 und Pin 1. Diese Mikrofone  
geben Störgeräusche von sich, wenn Sie die  
Phantomspeisung aufschalten. Lassen Sie  
solche Mikrofone reparieren.  
9. Verwenden Sie Lautsprecherkabel mit aus-  
reichenden Querschnitt. Der Kabelwider-  
stand sollte wenn möglich kleiner als 6%  
(0,5dB) der Lautsprecherlast betragen. Den-  
ken Sie daran, daß die eigentliche Leiter-  
länge doppelt so lang wie die des Kabels ist.  
10.Stellen Sie sicher, daß die Stromversorgung  
der Audioanlage getrennt von anderen  
elektrischen Systemen geführt und die To-  
pologie sternförmig ausgeführt wird.  
11.Schauen Sie sich außerhalb des Gebäudes  
um. Sind Sendetürme- oder Masten von Ra-  
diostationen in Sicht? Finden Sie potentielle  
Störquellen im Umfeld und prüfen im Vor-  
feld der Installation Stärke und Frequenz-  
bereich der Einstreuungen.  
Was geht und was nicht bei  
Festinstallationen?  
Bei der Installation eines Systems gibt es ein  
paar Dinge zu beachten, die Ihnen in der Fol-  
gezeit das Leben erleichtern und die Lebens-  
dauer des Systems verlängern können. Aber  
selbst wenn Sie keine Festinstallation vorneh-  
men, handelt es sich um wertvolle Tips:  
1. Verwenden Sie abgeschirmte Kabel für  
Übertragungswege >0,5m. Entfernen Sie  
nur so viel wie eben nötig von der Abschir-  
mung an den Enden. Vermeiden Sie den  
Kontakt des Schirms mit metallischen und  
anderen leitenden Gebäudeteilen (z.B. durch  
Isolierband ober besser Schrumpfschlauch).  
2. Achten Sie darauf, daß das Steckergehäuse  
sauber vom Pin 1 bzw. dessen Zuleitung ge-  
trennt ist, sonst kommt es zu Brumm-  
schleifen.  
12.Verwenden Sie keine Billig-Dimmer.  
13.Stellen Sie ausschließlich Mikrofoneingänge  
(XLR) auf der Bühne bereit.  
14.Verwenden Sie symmetrierte Verbindungen  
für alle Anschlüsse, die sich nicht in der un-  
mittelbaren Umgebung des Mischpultes be-  
finden.  
3. Führen Sie Netzversorgungs- und Audio-  
signalleitungen getrennt und niemals paral-  
lel zueinander im Gebäude; ein 50Hz  
Brummton samt Obertönen könnte sonst die  
Folge sein.  
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Diese Bedienungsanleitung wurde von Jeff Gilbert verfaßt, geholfen hat Ron Koliha. Deutsche  
Übersetzung: Mathias van Hulst. Letzte Überarbeitung: Uli Schlosser, Nils-Peter Keller.  
Sollten sich trotz aller Bemühungen Fehler eingeschlichen haben, so zögern Sie bitte nicht, diese  
uns mitzuteilen.  
Mackie Designs Deutschland GmbH  
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NOTIZEN  
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